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Gewinnspiel (1.12): Vom Großrechner zum PC - und wieder zurück

01.12.2011 | 00:01 Uhr |

Begleiten Sie uns ab heute im Macwelt-Adventskalender auf unserem Streifzug durch dreieinhalb Jahrzehnte digitaler Revolution. Den Anfang macht natürlich der Apple I - und warum am vorläufigen Ende seiner Revolution iCloud steht.

"Mit dem Apple I löste Apple im Jahr 1976 die Revolution des Personal Computers aus" schrieb Apple bis vor wenige Jahre unter jede seiner Pressemeldungen. Obwohl der erste Rechner, der sich Personal Computer (PC) nannte, erst am 12. August 1981 auf den Markt kam , steckt in dem kurzen Satz viel Wahrheit. Denn der Apple I aus dem Jahr 1976 war der erste Rechner, der zum persönlichen Gebrauch auf dem heimischen oder dem Büroschreibtisch zu stehen kam - zuvor waren die wenigen Computerarbeitsplätze nichts weiter als Terminals von Großrechnern. Die etablierte Industrie nahm den PC nicht weiter Ernst und schätzte den weltweiten Bedarf nach so einem Gerät auf wenige hundert Stück - für Revolutionen ein typischer Anfang. Denn im Handbuch der Revolutionäre und Visionäre steht geschrieben: "Erst nehmen sie dich nicht Ernst, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und schließlich unterliegen sie dir."

Ein anderes Wesen der Revolution steckt bereits im vom lateinischen Verb "revolvere" abgeleiteten Begriff: Es handelt sich um eine Umwälzung, die alles von unten nach oben kehrt, aber auch wieder zurück. So spricht man etwa auch von der Revolution des Mondes, wenn man den Umlauf des Trabanten um die Erde meint, der nach 27,3 bis 29,5 Tagen abgeschlossen ist - je nachdem, ob man den siderischen oder den synodischen Monat meint. Siderisch bedeutet hier, der Mond wandert aus Sicht der Erde wieder vor den selben Stern, da die Erde in der Zeit ihrerseits weiter um die Sonne gezogen ist, muss der Mond zur Vollendung der Phase noch ein Stückchen weiter ziehen. Revolutionen kennen das: Selbst wenn man wieder an die gleiche Stelle zurückgekommen ist, hat sich die Erde doch weiterbewegt und es ist nichts wie zuvor.

Vom revolutionären Apple I, der an sich nur Prototyp des über viele Jahre erfolgreichen Apple II war, führte Apple die Umwälzung über den Mac von 1984, alle seine Nachfolger ist und schließlich in diesem Jahr in gewisser Weise zurück zum Großrechner gelandet. Der digitale Hub, den Apple im Mac anfangs der Nullerjahre sah, ist in das Internet umgezogen, PC und Post-PC-Tablets bloße Zugangsgeräte zu etwas Größerem. Wir sind also wieder zurück am Ursprung und gleichzeitig fernab davon, denn Mac-Anwender können ihre Rechner weiterhin als persönlichen Computer ohne Netzanschluss betreiben und wenn sie schon ins Internet gehen, auf Apples Service iCloud verzichten. Für diejenigen, die aber ihrem Lieblingshersteller aus Cupertino vertrauen, ist der Großrechner in Form einen Rechenzentrums in North Carolina wieder gekehrt, Mac, iPhone und iPad nichts weiter als Zugangsterminals für den großen Bruder, den die Jungrevolutionäre von 1984 noch mit dem Hammer ausschalten ließen.

Die Frage zur heutigen ersten Folge unseres Adventskalenders ist eine zum Aufwärmen - wir lassen uns mit der Zeit schon noch kniffligere einfallen:

Welcher Hollywood-Regisseur hat den oben angedeuteten Werbespot "1984" für das damals jungrevolutionäre Apple gedreht?

  1. Alfred Hitchcock

  2. Ridley Scott

  3. Steven Spielberg

Wenn Sie die Antwort wissen, kreuzen Sie diese in unserem heutigen Gewinnspielformular an.

Zu gewinnen gibt es heute:

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