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Gewinnspiel (14.12): Verreisen - oder auch nicht

14.12.2011 | 00:01 Uhr |

Das (mobile) Internet hilft uns dabei, mühelos Zeit und Raum zu überwinden. Wer heute noch real verreist, hat gute Gründe dafür.

Advent 2011 - 14
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Den Abgesang auf die Stenotypistin, die den digitalen Revolutionen zum Opfer fiel, haben wir bereits anfangs unserer Reise durch Digitalien gegeben - für eine fähige Sekretärin gibt es aber nach wie vor keinen Ersatz. Jetzt, da das iPhone 4S bereits aufs Wort hört und so Kommunikation und Terminplanung erheblich erleichtert, entfallen aber weitere Aufgabenbereiche. Gefährdet wird der Arbeitsplatz derjenigen, die nicht wesentlich mehr als Diktate entgegennehmen und tippen, Termine planen und Reisen organisieren.

Wenngleich wir immer noch auf die große Revolution der Teleportation vergebens warten und auf Verkehrsmittel wie Auto, Bahn oder Flugzeug angewiesen bleiben, ist das Reisen in den digitalen Jahrzehnten deutlich bequemer geworden - zumindest dessen Organisation. Der Flieger von Hamburg nach München (oder in die andere Richtung) ist mit wenigen Klicks gebucht, ein Ticket aus Papier längst nicht mehr nötig - die Postmappe haben wir bereits weg rationalisiert. Zudem werden mehr und mehr Geschäftsreisen überflüssig. Für das Treffen von Angesicht zu Angesicht sind Skype, iChat, Facetime und Co kein vollwertiger Ersatz, für den Businessbereich buhlen aber diverse Anbieter von Videokonferenzsystemen um die Gunst der Kundschaft. Der Reiseetat ist schnell entlastet, muss man nur das Taxi in den nächsten Videokonferenzraum nehmen, anstatt eines zum Flughafen und dort den nächsten Flieger.

Auf private Reisen verzichten will trotz HD-Webcams am Urlaubsort niemand, die digitalen Revolutionen haben auch unsere Ferien kräftig umgekrempelt. Wenn man nicht zu denjenigen gehört, die jedes Jahr an den selben Ort fahren - der Autor bekennt sich freimütig dazu, ein derart langweiliger Reisetyp zu sein - der war früher auf den Rat des Reisebüros, des Reiseführers oder auf Empfehlungen von Verwandten Freunden und Bekannten angewiesen, um sich ein Bild über die Lage am Urlaubsort zu machen: Welches ist das beste Hotel, wo bekommt man den besten Fisch, wo das kühlste Bier? Was auf Reiseportalen geschrieben steht, sollte man zwar nicht immer für bare Münze halten, unbestreitbar ist durch die Vernetzung der "Bekanntenkreis" deutlich größer geworden, die Meinungen über Hotels und Schilderungen der Gegebenheiten vor Ort vielfältiger.

Im Urlaub selbst helfen uns zahlreiche Apps über Sprachschwierigkeiten und Informationslücken, die Zeitung vom Vortag, am Nachmittag vor zwei Tagen produziert, können wir am Kiosk liegen lassen oder uns einen Papierhut zum Sonnenschutz daraus basteln. Und wenn wir das mit den Roamingkosten in den Griff bekommen, etwa mit einer Prepaid-Karte eines lokalen Anbieters, können wir das Gefühl genießen, nach der Morgenlektüre das Smartphone abzuschalten, um überall und jederzeit ungestört zu sein.

Die heutige Frage dreht sich um wahre Fernreisen. Am 14. Dezember vor einem Jahr verließ die Sonde Voyager I die Sonnenwindzone und bekommt seither keine geladenen Partikel des Zentralgestirns mehr als "Rückenwind". In drei Jahren wird die Sonde komplett das Sonnensystem verlassen haben. In welche Richtung fliegt die 1977 gestartete Sonde?

  1. Zum Sirius

  2. Zur Beteigeuze

  3. Zum Sternbild Giraffe

Wenn Sie die Antwort wissen, kreuzen Sie diese in unserem heutigen Gewinnspielformular an.

Zu gewinnen gibt es heute:

Song Genie von Equinux : "It's like Shazam for your iTunes" beschreibt der Hersteller Equinux die Software Song Genie nicht, die unbekannte Songs in der iTunes Mediathek erkennt und gleich richtig beschriftet.

Ein iPad 2 Case von Snugg : Die Premium Tasche für das Apple iPad unterstützt Smart Cover Sleep/Wake Funktion und bietet effektiven Schutz vor Schmutz, Stößen und Kratzern.

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