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Gewinnspiel (16.12): Fotografie - optimal digital

16.12.2011 | 00:01 Uhr |

Digitale Kameras gleichen ihren analogen Vorgängern äußerlich sehr - die Haptik eines Fotoapparates oder einer Spiegelreflexkamera will keiner missen. Handykameras simulieren sogar das Klicken eines analogen Verschlusses.

Ob es nun an der Rückwand eines verdunkelten Raumes auf einen Streifen voll mit Silberjodid fällt oder auf einen Halbleiter, der es in Ladung wandelt, ist dem Licht erst einmal egal. Man kann sagen, die digitalen Revolutionen gingen an ihm vollkommen vorbei. Egal ob analog oder digital, das Wesen der Fotografie ist die Malerei mit Licht, wie man den Begriff wörtlich nehmen darf. Entscheidend für die Qualität eines Bildes ist der Fotograf und seine geschickte Nutzung (oder Planung) der Lichtverhältnisse, digital bedeutet nicht automatisch besser.

Die Auflösung der Frage vom 15. Dezember

Wann erfolgte die Umstellung auf die fünfstelligen Postleitzahlen?

Zum 3. Oktober 1990 ist bekanntermaßen die DDR dem Geltungsbereich des Grundgesetzes beigetreten, Artikel 23 machte es möglich. Die Post hatte das Problem mit doppelten Postleitzahlen erst einmal ganz prosaisch gelöst, den Postleitzahlen in den fünf neuen Bundesländern musste man ein "O" voranstellen. Die fünfstelligen Postleitzahlen führte die Bundespost (wir erinnern uns: Postminister Wolfgang Bötsch) zum 1. Juli 1993 ein - die deutschen Haushalte freuten sich über eine weitere Schwarte mit vielen Namen und Nummern.

Womöglich sogar im Gegenteil denn die Digitalisierung hat zu einer Bilderflut geführt, in der die beachtenswerten Arbeiten im Strom des Mittelmaßes kaum noch hervorstechen können. Fotojournalisten leiden besonders darunter, dass in Zeiten des digitalen Geknippses ihre Arbeit immer weniger Wert zu besitzen scheint. Andererseits erleichtert die Digitalisierung den ambitionierten nicht professionellen Fotografen ihr Werk. Einfach mal ausprobieren, lautet die Devise, mit Belichtungszeiten, Blenden, Schärfen und Filtern arbeiten, bis etwas Brauchbares herauskommt - und dabei selbst lernen, wie man zu dem Ergebnis gekommen ist. Teure Filme oder Entwicklungskosten entfallen und die einzige Sorge unterwegs gilt dem Ladezustand der Batterien - Speicherkarten fassen in der Regel weit mehr Bilder, als selbst der hartnäckigste Knippser an einem Tag produzieren kann.

Dank der Miniaturisierung werden der Bilder eher noch mehr: Das iPhone 4S dürfte die beste in vielen Haushalten sein, aber auf alle Fälle die beste, die man dabei hat, keine Gelegenheit zum Schnappschuss unterwegs wird mehr verpasst. Man muss aber gar nicht seinen Fotostream in iCloud so eingestellt haben, dass die Öffentlichkeit ohne Verzögerung an der eigenen permanenten Fotosafari teilhat, um sich des Grauens der Bilderflut gewahr zu werden. Hat man sich zu analogen Zeiten noch maßlos geärgert, wenn fünf bis zehn Bilder einer 36-Rolle falsch belichtet oder unscharf werden, liegt das Problem im Digitalen an einer anderen Stelle: Wer will schon die 376 Bilder eines durchschnittlichen Ausflugs am Abend noch in das Fünfsterneschema von iPhoto katalogisieren und die verwackelten oder falsch belichteten Schüsse gleich ganz aussortieren?

Den Freizeitfotografen kann man aber insgesamt als Gewinner der digitalen Revolutionen betrachten, Bilder sind erschwinglicher und verfügbarer geworden. Die Verlierer von heute sind die Gewinner von gestern, ein großes, prosperierendes Unternehmen aus analogen Zeiten wie Eastman Kodak wurde vom CCD in der Digitalkamera überrollt und marginalisiert. Polaroid hat keine Entsprechung für sein Alleinstellungsmerkmal des Sofortbildes im digitalen Zeitalter finden können: Heute sind alle Bilder Sofortbilder. Die Kehrseite: Das Recht am eigenen Bild lässt sich immer schwerer kontrollieren was schon so mancher Kandidat aus der Generation Facebook bei einem Bewerbungsgespräch hat erleben müssen…

Die Kamera des iPhone 4S findet mittlerweile auch in Profikreisen Anerkennung. Wer hat neulich das iPhone hinsichtlich seiner Fähigkeiten als moderne Sofortbildkamera über den grünen Klee gelobt?

  1. Josef Koudelka

  2. Annie Leibovitz

  3. David Hamilton

Wenn Sie die Antwort wissen, kreuzen Sie diese in unserem heutigen Gewinnspielformular an.

Zu gewinnen gibt es heute:

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