1455667

Gewinnspiel (2.12): Weihnachtseinkauf, einst und jetzt

02.12.2011 | 00:01 Uhr |

Revolutionen kehren das unterste nach oben und gerne wieder alles zurück auf Anfang. Die digitalen Revolutionen haben uns den Alltag aber bedeutend erleichtert. Wir blicken zurück auf den restriktiven Ladenschluss und lassen uns dann ein feines Weinchen zum Fest kredenzen.

Advent 2011 02 neu
Vergrößern Advent 2011 02 neu

Der Begriff der Revolution für die durch innovative Technik ausgelösten massiven gesellschaftlichen Umwälzungen trifft nicht immer zu. Sicher kann man den Weg der Computerindustrie weg vom Großrechner, hin zum PC, über verstärkte Vernetzung und zurück zum "Cloud" genannten Großrechner als eine Revolution bezeichnen, die mit einem Umsturz ihren Anfang nahm um nach einer Runde praktisch wieder zum Ausgangspunkt zu geraten, komplett äquivalent zu einer Runde der Erde um die Sonne ist die Geschichte nicht - außer wir ziehen in Betracht, dass sich in der Zwischenzeit die Sonne weiter bewegt hat.

Technikrevolutionen sind nicht immer Revolutionen, sondern Innovationen, die etwas völlig Neues schaffen und das Leben der Menschen erleichtern. Und sei es nur in Teilaspekten und Nebenwirkungen, denn das Internet wurde wahrlich nicht erfunden, um uns den Weihnachtseinkauf zu erleichtern. Aber wer von unseren älteren Lesern erinnert sich nicht mit Schaudern an die Adventssamstage in den Siebzigern und Achtzigern zurück, bevor das Ladenschlussgesetz liberalisiert wurde? Nur in der Innenstadt gab es die Kaufhäuser mit Generalistenangebot, die man mit dem vagen Drang, Weihnachtsgeschenke besorgen zu müssen, betrat und mit vollen Tüten wieder verließ. Diese hatten unterm Jahr mit Ausnahme des ersten Samstags im Monat schon um 13 Uhr geschlossen und nur an den Adventssamstagen bis 16 Uhr geöffnet, so versammelte sich die halbe Stadt gleichzeitig an den letzten vier Samstagen vor Heilig Abend in ihrer Mitte. Noch größer wird das retrospektive Schaudern im Gedanken an die Last-Minute-Einkäufe am 23.12. von 17.30 bis 18.30 Uhr - oder bis 20.00 Uhr, sofern es ein Donnerstag war - und an die Panikkäufe am 24.12. vormittags.

Das Internet macht es leichter, eine der ersten großen Erfolgsgeschichten der neuen Wirtschaft schrieb ein Buchversandhändler, bei dem es mittlerweile alles zu kaufen gibt - im Übrigen auch Cloud-Dienste. Die Weihnachtseinkäufe sind so bequem zu jeder Tages- oder Nachtzeit vom Rechner aus zu erledigen, keine Schlangen an der Kasse, keine vollen Parkhäuser, keine Staus. Zu beachten ist an sich nur noch, dass die Lieferung auch jemanden erreichen sollte, entweder kann man selbst den Paketboten erwarten, hat zuverlässige Nachbarn oder ein Konto bei einer Paketbox - sonst ist man wieder auf die Öffnungszeiten des Postamts oder der Agentur angewiesen und hat Schlangen und Parkplatznot weiterhin. Auch darf man nicht vergessen, dass so manches Paket besser nicht in Anwesenheit bestimmter Mitglieder des Haushaltes eintreffen sollte, nicht jede Ware ist so verpackt, dass man von außen nicht erkennt, um was es sich handelt. Dennoch hat sich hier die digitale Revolution um das Leben der Menschen verdient gemacht - Paketboten vielleicht ausgenommen. In der angeblich immer hektischer werdenden Zeit verschafft uns die Technologie also Zeit für Besinnlichkeit. Und wer die Schlange am Glühweinstand scheut, kann sich zu Hause ein Fläschchen kochen. Rezept-Apps hat der App Store hunderte zu bieten.

Unsere heutige Frage: Glühwein... dafür hätten wir doch noch ein paar Weine, die uns der Vertreter letztes Jahr aufgeschwatzt hat, die könnten wir doch dafür verwenden? Welchen dieser Weine hat uns der Weinvertreter Blümel von Pallhuber und Söhne nicht angedreht?

  1. Oberföhringer Vogelspinne

  2. Gallensteiner Nierentritt

  3. Bacheracher trockenes Domtal

Wenn Sie die Antwort wissen, kreuzen Sie diese in unserem heutigen Gewinnspielformular an.

Zu gewinnen gibt es heute:

Season’s Greetings (Vol 1 & Vol 2) von Equinux : Weihnachtskarten für Apple Mail. Noch eine angenehme Folge der digitalen Revolutionen: Man muss bei Eis und Schnee nicht mehr in der Dunkelheit zum Briefkasten tapern, um seine Weihnachtskarten versenden zu können, Apple Mail übernimmt mit der Stationary-Sammlung von Equinux den Job bei jedem Wetter.

Vogel's RingO für das iPad, gestiftet von Schnepel : Das Vogel's RingO-Befestigungssystem ist ein patentiertes universelles Tablet-Befestigungssystem. Im RingO-Halter befindet sich ein Ring, mit dem das Tablet schnell auf verschiedene Art und Weise befestigt werden kann, so dass Benutzer ihre Musik im Badezimmer genießen, Rezepte in der Küche lesen oder Filme auf dem Rücksitz eines Autos ansehen können … ohne es in die Hand nehmen zu müssen!

0 Kommentare zu diesem Artikel
1455667