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Gewinnspiel (22.12): Forschung und Lehre in Zeiten der Suchmaschine

22.12.2011 | 00:01 Uhr |

Wissenschaftler waren es, die das WWW, wie wir es heute kennen, auf den Weg gebracht haben. Wissenschaftler profitieren von der Vernetzung, gleichzeitig führt das überall verfügbare Netz zu neuen Problemen.

Gut zehn Monate ist es her, dass ein Minister über schlecht betriebene Wissenschaft sein Amt verlor, ohne das Netz hätte der Fall des Karl-Theodor zu Guttenberg womöglich nie eine derartige Dynamik entwickelt - und der Jurist hätte seine Arbeit nicht so leicht zusammen kopieren können. Seine Vorgesetzte, deren wissenschaftliche Leistungen zwar nicht besonders bedeutend, aber frei von Zweifel sind, hat der Wissenschaft leider einen Bärendienst erwiesen, als sie davon sprach, einen Minister und keinen wissenschaftlichen Assistenten angestellt zu haben.

Die Auflösung der Frage vom 21. Dezember

An wen wendet sich der Bürger, will er mit dem Bundestag in Kontakt treten?

Gemeint haben wir gestern den Petitionsausschuss des Bundestags, dem derzeit die Abgeordnete der LINKE Kersten Steinke vorsitzt. An den Bundestagspräsidenten Norbert Lammert oder den CDU/CSU-Franktionsvorsitzenden Volker Kauder zu schreiben, ist nicht verboten - wir haben daher gestern alle Antworten gelten lassen.

Mit dem Ruf von Wissenschaftlern steht es in einem Land ohnehin nicht zum Besten, in dem nicht wenige Entscheider mit schlechtem Mathematikverständnis kokettieren - aber die können ja immer noch in der Bank arbeiten.

Das Internet hat wie kaum ein anderes Instrument die Arbeit derjenigen erleichtert, die auf den schnellen Wissensaustausch angewiesen sind. Wenn auch die überwiegende Mehrheit der Menschen nicht versteht, welche Forschung am CERN in Genf betrieben wird, so haben die meisten doch schon davon gehört, dass vor gut 20 Jahren dort Tim-Berners Lee die Technik des World Wide Web erfunden hat. Wir gehen aber davon aus, dass vom CERN weit mehr bleibt als die Internetrevolution, die nächste wissenschaftliche Revolution ist womöglich nur wenige Jahre an Messungen am LHC entfernt - am Ende gibt es doch revolutionäre Erkenntnisse über Neutrinos.

Die digitalen Umwälzungen haben auch einige Stufen unter den Elfenbeintürmen Forschung und Lehre kräftig verändert. Wenn man früher bei den Schularbeiten nicht weiter konnte, nahm man sich ein Buch, wenn kein passendes zur Hand war, musste man in die nächste Bibliothek. Jetzt ist das Wissen für das Referat nur einen Klick entfernt, zwei drei Klicks weiter findet man sogar ganze Hausarbeiten - Abofallen gerne inklusive. Doch Vorsicht: Nicht jeder Lehrer lässt sich hereinlegen, es soll sogar welche geben, die selbst des Googelns mächtig sind. Und weiter: Nicht jeder erste Treffer in der Ergebnisliste beantwortet die Frage korrekt. Ob analog abschreiben oder digital kopieren: Ein bisschen sollte man schon seinen gesunden Menschenverstand einschalten, will man nicht erwischt werden. Das müssen heute sogar Minister lernen.

Fragen wir mal nach den Neutrinos, die bis zu ihrem Nachweis 23 Jahre später nur ein Postulat der theoretischen Physik waren. Wer führte das Neutrino in die Betrachtung des Beta-Zerfalls ein und erklärte: "Ich etwas, das wir nicht verstehen, durch etwas ersetzt, das wir nicht beobachten können"?

  1. Albert Einstein

  2. Werner Heisenberg

  3. Wolfgang Pauli

Wenn Sie die Antwort wissen, kreuzen Sie diese in unserem heutigen Gewinnspielformular an.

Zu gewinnen gibt es heute:

Die iPhone Hülle für iPhone 4S und iPhone 4 Eclipse von Switch Easy : Gefertigt aus Polycarbonate und weichen, gummierten Elementen schützt die Switch Easy Eclipse das iPhone vor Schmutz, Kratzern, Spritzwasser und Staub. Je ein Exemplar in blau, lime, pink, schwarz und weiß stehen heute zur Verlosung.

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