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Gewinnspiel (9.12): Musik, ganz individuell

09.12.2011 | 00:01 Uhr |

Nichts hat sich durch die digitalen Revolutionen der letzten 35 Jahren so sehr geändert wie das Musikgeschäft, zum Vorteil der Kunden, zum Nachteil der Industrie. Für den Künstler bieten die digitalen Revolutionen Chance und Risiko gleichermaßen.

Advent 2011 - 09
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Als vor zehn Jahren Apple am 23. Oktober in seiner "Town Hall" in Cupertino der Weltöffentlichkeit den iPod präsentierte , war die Musikwelt bereits im Umbruch begriffen. Das Internet wurde allgegenwärtig, Speicherplatz immer günstiger, technische Barrieren flugs weggeräumt und Musik immer beliebiger: Denn eine Ware, die man halblegal bis illegal mit nur wenigen Klicks in Massen auf seine Festplatte spülen kann, ist nichts wert.

Die Auflösung der Frage vom 8. Dezember

Wie viele Studioalben haben die Beatles veröffentlicht?

Genau 13. Eine überwältigende Zahl, bedenkt man, dass zwischen dem ersten Werk "Please Please Me" und dem letzten "Let It Be" gerade einmal sieben Jahre lagen. Überflüssiges Füllmaterial? Fehlanzeige! Die Beatles sind und bleiben das Maß aller Dinge der Pop- und Rock-Musik - seit einem Jahr auch im iTunes Store.

Der iPod - und noch viel mehr der iTunes Store - haben der Musik im digitalen Zeitalter ihren Wert und ihre Würde zurückgegeben, auf Kosten eines bewährten Geschäftsmodells. Musste man sich früher ein ganzes Album kaufen, wenn nur ein oder zwei Stücke darauf gefielen, kann man heute im iTunes Store, bei Amazon und neuerdings bei Google Lieder einzeln erwerben. Die Plattenindustrie und so mancher Künstler hatten damit schwer zu kämpfen. Denn es war ein lohnendes Geschäft, jedes Jahr ein neues Album herauszubringen, selbst wenn der Künstler nur ein bis zwei hörenswerte Songs zusammengebracht hat. Von den Alben so manches deutschen Pop-Titanen, auf denen nicht ein hörenswertes Stück steckt, sondern nur ein einziges mittelmäßiges, das aber in zehn bis zwölf Variationen, wollen wir hier gar nicht reden.

Die Musikindustrie hat ihren Niedergang selbst mit eingeleitet, alles nur auf "Raubkopierer" zu schieben, wäre zu billig. Die durch "Raubkopien" entstandenen Verluste waren nicht nur den neuen technischen Freiheiten geschuldet und einem mangelnden Unrechtsbewusstsein, sondern auch dem Wunsch der Musikhörer, ihre Lieblingssongs zu jeder Zeit an jedem Ort dabei haben zu können. Lange hatte sich die Industrie gegen Musikvertrieb als Download gesträubt, der iTunes Store ist aber heute ein Rettungsanker, an den sie sich klammert. In den achteinhalb Jahren seines Bestehens hat der iTunes Store den Plattenfirmen insgesamt rund 10 Milliarden US-Dollar an Gebühren überwiesen, Downloads verkaufen sich weit besser als CDs. Was aber nicht heißt, dass Downloads das CD-Geschäft ersetzt hätten, die industrielle Produktion von Musik lohnt kaum noch. Stattdessen verdienen Musiker mehr mit ihren Konzerten. Das Live-Erlebnis im Stadion, in der Halle, im Club lässt sich nicht mit einem digitalen Abbild vergleichen. Daran ändern auch die Konzertmitschnitte vom iTunes Festival aus diesem Sommer nichts, die Apple in der gleichnamigen App präsentiert.

Mit iTunes LP hat Apple wenigstens ein Abbild aus der analogen Welt geschaffen, auch im digitalen Zeitalter kann man komplette Werke am Stück bekommen. Songs lassen sich bereits beim Import in iTunes Store gruppieren, so dass sie auch später auf dem iPod Shuffle in der gedachten Reihenfolge erklingen. Das alte Mixtape schließlich feiert in den Wiedergabelisten Urstände. Der Satz "Du, ich mach dir mal ein Tape" hat zwar ausgedient, aber eine Kompilation ist in iTunes schnell erstellt, gebrannt oder gar über den iTunes Store verschenkt. Das Publizieren im iTunes Store schließlich gelingt den Künstlern heute auch ohne Plattenfirma. Vielleicht haben die digitalen Revolutionen nicht die Musik verändert, sondern nur das Musikgeschäft? Und es sind nicht die Bands, die früher besser waren, sondern nur die Einkünfte?

Unsere heutige Frage: Diese drei Bands standen dem iTunes Store lange skeptisch gegenüber und führten den Werk-Gedanken als eines der Argumente an. Eine der drei Bands will auch weiterhin nur Alben aber keine einzelnen Songs verkaufen und meidet daher den iTunes Store nach wie vor. Welche?

  • AC/DC

  • Red Hot Chili Peppers

  • Metallica

Wenn Sie die Antwort wissen, kreuzen Sie diese in unserem heutigen Gewinnspielformular an.

Zu gewinnen gibt es heute:

Ein Macbook Air 11 Zoll, gestiftet von mstore : mStore macht Ihnen Weinachten dieses Jahr im wahrsten Sinne des Wortes extrem leicht: Mit dem Macbook Air von Apple können Sie heute den ultimativen portablen Mac gewinnen! Welches weitere Geschenk Sie sich gratis abholen können und weitere Geschenkideen erfahren Sie in Ihrem mStore oder unter www.mstore.de/weihnachten2011_bei_mStore Viel Glück!

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