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Gibson stellt D-Gitarre vor

25.01.2005 | 14:18 Uhr |

Die digitale Revolution macht auch vor dem Instrumentenbau nicht mehr halt: Auf einer Pressekonferenz im Rahmen der NAMM-Show in Anaheim Kalifornien, hat der CEO des Gitarrenbauers Gibson, Henry Juszkiewic, die erste digitale Gitarre vorgestellt.

Die Neuheit mit dem Body des legendären Les-Paul-Modells verfügt neben einer 6,3-Millimeter-Klinkenbuchse über einen Ethernetport, der die digitalisierten Daten bereitstellt. Während sich das Instrument auch wie ein normale Gitarre benutzen lässt, nimmt ein Tonabnehmer das Signal von jeder Saite getrennt auf, gibt es an den integrierten Digitalkonverter und schickt es über den Ethernetport an den Rechner weiter. Ein Cat-5-Ethernet-Kabel soll das Signal verlustfrei und ohne Latenzen bis zu 100 Meter weit leiten. Da die Digitaltechnik anders als die analoge stets neue Fortschritte macht, hat der Hersteller darauf geachtet, dass sich die Elektronik leicht austauschen lässt. Nach elf Jahren Entwicklungszeit wird die D-Gitarre im Februar auf den Markt kommen, ein Preis steht nicht fest. Andere D-Gitarren sollen bis Ende 2005 folgen, etwa ein digitale Epiphone oder eine digitale Akustikgitarre.

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