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Glasfaserstreit: Befremden in Berlin

22.02.2006 | 09:49 Uhr |

Telekom-Vorstandsbezüge nahezu verdoppelt
Vergrößern Telekom-Vorstandsbezüge nahezu verdoppelt

Der Konflikt zwischen der Europäischen Kommission und der Bundesregierung um das Glasfasernetz der Telekom hat sich verschärft. Die Stellungnahme von EU-Medienkommissarin Viviane Reding sei mittlerweile in seinem Ministerium angekommen, sagte Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) am Dienstag in Berlin.

Reding nahm darin Stellung zu der geplanten Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG), wodurch das Glasfasernetz der Telekom für eine befristete Zeit von der Regulierung freigestellt werden soll. Bei der Fachabteilung sei der Brief auf Befremden gestoßen, sagte Glos.

Die Deutsche Telekom will drei Milliarden Euro in das Hochgeschwindigkeitsnetz investieren. Die ersten Städte sollen noch vor der Fußball-WM Mitte des Jahres angeschlossen werden. Mit dem neuen Netz will das Bonner Unternehmen die Grundlage für so genannte "Triple Play"-Angebote schaffen, also die Bündelung von Internet, Telefonie und Medieninhalte. (dpa)

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