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Glaxo Smith Kline setzt auf ResearchKit

14.07.2015 | 14:44 Uhr |

Mit Glaxo Smith Kline plant ein weiteres Unternehmen den Einsatz von Apples ResearchKit bei der Erprobung von neuen Medikamenten.

Das im März vorgestellte ResearchKit soll den Zugang zu medizinische Studien erleichtern, deren Teilnehmerzahlen steigern und die Kosten für die Erforschung von Krankheiten senken. Mit Glaxo Smith Kline setzt bald ein weiteres großes Unternehmen auf den neuen Dienst . ResearchKit soll dabei bei der Erprobung von neuen Medikamenten helfen.
 
Während ursprünglich angenommen wurde, dass ResearchKit als Plattform nur für gemeinnützige Studien genutzt werden könne, gab Apple vor einigen Wochen bekannt, dass ResearchKit auch kommerziell genutzt werden könne, solange dies zu der Verbesserung der Gesundheit diene.
 
Der Einsatz von ResearchKit bei Glaxo Smith Kline ist ein wichtiger Meilenstein für Apple. Das englische Unternehmen ist mit fast 100.000 Mitarbeitern der sechstgrößte Pharmakonzern weltweit. Zusätzlich zu Glaxo Smith Kline erwägt auch der Pharmakonzern Purdue Pharma den Einsatz von ResearchKit bei der Erprobung von neuen Medikamenten.
 
Der Stanford Universität zufolge ist es durch ResearchKit möglich, innerhalb von nur 24 Stunden so viele Gesundheitsdaten zu erheben, wie es sonst nur innerhalb von einem Jahr möglich wäre. Neben ResearchKit spielt dabei auch die iOS 8 Health App eine wichtige Rolle bei der Erfassung der benötigten Gesundheitsdaten.

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