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Gleiche Optik

14.07.2006 | 14:48 Uhr |

Gerade wer sein Webangebot am Mac erstellt und die Programmierversuche nur mit Safari testet, erlebt oft eine böse -Überraschung.

Marktanteile: Eine gute Übersicht, welche Webbrowser es zu unterstützen gilt, gibt die Website Market Share. Nach wie vor dominierend ist Internet Explorer von Microsoft, gefolgt von Firefox und Safari.
Vergrößern Marktanteile: Eine gute Übersicht, welche Webbrowser es zu unterstützen gilt, gibt die Website Market Share. Nach wie vor dominierend ist Internet Explorer von Microsoft, gefolgt von Firefox und Safari.

Die mühsam mit dem HTML-Editor erstellten Seiten sehen am Mac unter Safari klasse aus, der Freund mit Windows XP und Internet Explorer als Browser hingen bekommt unter Umständen eine andere Optik und im schlimmsten Falle lediglich Teile der Funktionalität zu sehen.

Schuld ist hier nicht Safari oder das Mac-Betriebssystem, das Beispiel funktioniert auch umgekehrt – unter Windows erstellte und für den Internet Explorer optimierte Seiten sehen bei Verwendung von Safari nicht wirklich gut aus. Dutzende von verschiedenen Browsern in jeweils wieder Dutzenden von Versionen auf unterschiedlichen Betriebssystemen machen es fast unmöglich, eine Website zu erstellen, die alle Browser identisch anzeigen.

Darstellungsoptionen

Stylesheets: Die ausgezeichnete Website „Self-HTML“ widmet sich auch den Stylesheets und stellt zu den einzelnen Elementen eine Liste der Browser zusammen, die die betreffende Funktionalität unterstützen.
Vergrößern Stylesheets: Die ausgezeichnete Website „Self-HTML“ widmet sich auch den Stylesheets und stellt zu den einzelnen Elementen eine Liste der Browser zusammen, die die betreffende Funktionalität unterstützen.

Die wenigen von uns, die sich noch an die Anfänge des World Wide Web erinnern können, schwadronieren gern von damaligen Standards, die Probleme verhindert hätten. Das ist natürlich schlichtweg Blödsinn. Am Anfang bestanden Inhalte lediglich aus einem Schrifttyp, dargestellt auf grauem Hintergrund, Texte mit Hyperlink waren blau gekennzeichnet. Aber schon kurz nach dieser Geburtsstunde begannen die Probleme, die Anwender wollten nicht mehr nur Texte, sondern formatierte Textblöcke mit Bildern darstellen.

Man formatierte damals mithilfe der brandneuen „Tables“ (Tabellen), in deren Zellen Text und Bilder untergebracht wurden. Allerdings konnten derart gestaltete Webseiten auch nur dargestellt werden, wenn man über einen Webbrowser verfügte, der „Tables“ unterstützte.

Das Problem ist heute nicht anders. Surfer und Betreiber von Websites wollen immer mehr Optionen bei Darstellung und Inhalt der Angebote, längst nicht alle Browser unterstützen das. Zu allem Überfluss scheitern Standardisierungsversuche immer wieder am Egoismus der Browser-Hersteller, die ihrer Lösung noch ein paar nette Extra-Features beipacken wollen.

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