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DHCP

03.03.2009 | 15:22 Uhr |

Damit man in einem Netz die IP-Adressen nicht mühsam von Hand vergeben muss, lässt sich dies mit DHCP automatisieren

Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ist ein Protokoll, das die Vergabe von IP-Adressen sowie die Konfiguration anderer IP-Parameter wie der Teilnetzmaske, Router-Adresse und Adresse des DNS-Servers in einem Netz automatisiert. Wird dem Netz ein neues Gerät hinzugefügt, erhält es automatisch eine IP-Adresse aus dem verfügbaren Adressenbestand zugewiesen. Die Adresse ist in der Regel nur für einen bestimmten Zeitraum gültig (Lease), nach dessen Ablauf das Gerät eine neue Adresse anfordern beziehungsweise die alte verlängern muss, weshalb man solche Adressen als dynamische IP-Adressen bezeichnet.

Auf einer Airport-Station kann man drei verschiedene Adressbereiche für DHCP auswählen, die dann für das lokale Netz verwendet werden.
Vergrößern Auf einer Airport-Station kann man drei verschiedene Adressbereiche für DHCP auswählen, die dann für das lokale Netz verwendet werden.

Ein DHCP-Server verwaltet im Netz die IP-Adressen und teilt auf Anforderung durch ein Gerät eine Adresse zu. Ist im Netz ein Router vorhanden, ist der DHCP-Server meist Teil der Router-Software. Der DHCP-Server kann aber auch auf einem beliebigen Rechner im Netz installiert sein.

Lesen Sie weiter: DHCP einrichten

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