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Goldman Sachs: iPhone-Software treibt Anwenderzahlen in die Höhe

28.05.2008 | 14:18 Uhr |

Die Software gibt dem iPhone den entscheidenden Vorteil gegenüber konkurrierenden Smartphones, meint der Goldman-Sachs-Analyst David Bailey.

Dank des App Store und der darüber erhältlichen Produkte werde es bis Ende 2010 weltweit rund 30 Millionen iPhone-Nutzer geben. Das auf dem iPhone eingesetzte Mac-OS X und das iPhone-SDK bieten nach Ansicht des Analysten für Entwickler eine stabilere Umgebung für ihre Programme. Auf anderen Plattformen würden nur abgespeckte Programmversionen laufen, das iPhone ermögliche einen größeren Funktionsreichtum. Der App Store diene der besseren Verbreitung von Software für das Apple-Telefon, nach Ansicht Baileys dürften kleinere Programme zwischen einem und drei US-Dollar kosten, kompliziertere Anwendungen zwischen 20 und 30 US-Dollar. Apple behält von jedem Verkauf 30 Prozent, der App Store werde im Jahr 2008 noch 120 Millionen US-Dollar in die Kassen Apples spülen. Dabei werde der Hersteller auch vom bald erwarteten 3G-iPhone und den Vereinbarungen mit 40 weiteren Providern weltweit profitieren. Die instalierte Basis schätzt Bailey bis Ende 2008 auf neun Millionen Stück, 2009 sollen es 20 Millionen und 2010 30 Millionen sein.

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