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Monatsfrist für Google, Verlage und Autoren

09.10.2009 | 07:31 Uhr |

Im Streit um durch Googles Buchsuche verletzte Rechte von Verlegern und Autoren hat das zuständige Gericht die Parteien aufgefordert, bis zum 9. November eine neue Einigung vorzulegen.

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Richter Denny Chin fordert von Google, der Autoren-Gilde und dem Verband Association of American Publishers (AAP) eine neue Vereinbarung, nach dem die zuletzt geschlossene nach harscher öffentlicher Kritik abgewiesen wurde. Der vor einem Jahr geschlossene Vergleich hatte in einem langen und komplizierten Dokument geregelt, dass Google 125 Millionen US-Dollar an Lizenzen an Autoren und Verleger zahlte, um längere Passagen der Bücher zu zitieren. Zudem wollte Google ein Online-Bezahlsystem errichten und Anteile der Einnahmen von Buchverkäufen an Autoren und Verleger zahlen. Beim US-Justizministerium gingen jedoch zahlreiche Beschwerden und Klagen gegen den Vertrag ein, so dass sich das zuständige Gericht bemüßigt fühlte, den Vergleich abzulehnen.

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