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Chrome soll Web Intents bekommen

08.08.2011 | 05:50 Uhr |

Wie Konkurrent Mozilla plant auch Google, seinen Chrome-Browser mit so genannten Web Intents zu versehen. Das Feature ermöglicht es Web-Apps, untereinander zu kommunizieren.

Chrome soll Web Intents bekommen (c) Google
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© Google

Google kündigte heute die Implementierung so genannter Web Intents für seinen Browser Chrome an. Damit will der Suchmaschinen-Riese allem Anschein nach mit Mozilla gleichziehen. Das Unternehmen kündigte vor einem Monat das gleiche Vorhaben für seinen Firefox an.

Web Intents sind mit dem Intents-System von Googles mobilem Betriebssystem Android vergleichbar. Das System erlaubt es zwei unterschiedlichen Applikationen, miteinander zu kommunizieren. Wird beispielsweise ein neues Foto-Editing-Tool installiert, erstellt Android eine automatische Verknüpfung zur bestehenden Galerie-Anwendung.

Was bei Smartphone-Apps bereits funktioniert, lässt sich so auch auf Web-Apps im Chrome-Browser anwenden. Wann genau die neue Funktion für Chrome erhältlich sein wird, ist derzeit allerdings noch unklar.

Versteckte Funktionen in Chrome frei schalten

Google Chrome ist seit vergangenem Mittwoch in der Version 13 erhältlich. Das Update behebt 30 Sicherheitslücken und bringt zahlreiche neue Features mit. So verfügt der Browser nun beispielsweise über eine Druckvorschau. Instant Pages baut Internet-Seiten bereist im Hintergrund auf und beschleunigt so das Surfen mit Chrome. Ebenfalls neu ist ein integrierter PDF-Viewer.

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