1050259

Google: Eigene Powerpoint-Alternative in Arbeit

18.04.2007 | 11:01 Uhr

Google und Microsoft schießen sich aufeinander ein: Nach dem Office-Paket will das Unternehmen nun den De-facto-Standard für Präsentationen angreifen.

Powerpoint Screenshot
Vergrößern Powerpoint Screenshot

Der Internetkonzern Google steigert den Druck auf seinen Konkurrenten Microsoft. Die Gesellschaft plant den Start eines Programms, das mit der Präsentationssoftware "PowerPoint" von Microsoft vergleichbar ist, wie Google-Chef Eric Schmidt am Dienstagabend auf einer US-Branchenkonferenz sagte. Anders als bei dem Konkurrenten könnten die Nutzer von Google die Software über das Internet nutzen und auf den Servern des Unternehmens ablegen. Der Wettbewerb zwischen Google und Microsoft hat sich in den vergangenen Tagen verschärft, nachdem der Internetkonzern den Online-Vermarkter DoubleClick für 3,1 Milliarden US-Dollar übernommen hatte.

Microsoft-Chefjurist Brad Smith kritisiert, der Kauf von DoubleClick führe die beiden größten Anbieter von Internet-Werbung zusammen und schränke erheblich den Wettbewerb in der Branche ein. Google und DoubleClick würden zusammen mehr als 80 Prozent der Werbung umschlagen, die ein Internet-Nutzer sieht, wenn er eine Website ansteuert. Google-Chef Schmidt wies die Vorwürfe zurück, sie seien komplett falsch. Microsoft will sein Internetgeschäft deutlich ausbauen und soll selbst an einer Übernahme von DoubleClick interessiert gewesen sein. Im Februar hatte Google ein kommerzielles Angebot seiner Online-Bürosoftware "Google Apps" vorgestellt, die sich (inoffiziell) gegen Microsofts "Office" richtet.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1050259