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Frei nach Healthkit: Google Fit

30.10.2014 | 10:52 Uhr |

Mit Google Fit hat der Internetkonzern eine eigene Variante einer mobilen Fitnessplattform vorgestellt. Ähnlichkeiten zu Apples Healthkit sind wohl kein Zufall.

Apples neue Fitnessumgebung Healthkit in iOS 8 füllt sich nach und nach mit Leben. Jetzt will auch Google eine solche Plattform aufbauen. Das Unternehmen hat jetzt seine eigene Gesundheitsbibliothek für Android gestartet. Google Fit heißt die Plattform, die in ihren Grundzügen ganz ähnlich aufgebaut ist wie Healthkit. Es gibt eine zentrale Datenbank, in der Gesundheits- und Sportdaten abgelegt werden können. Entwicklerschnittstellen bilden auch hier das Bindeglied zwischen der Datenbank und Apps, die darauf zugreifen können. Es gibt jedoch einige Unterschiede, die sich aus der DNA der beiden Unternehmen ergeben.

Der grundsätzliche Aufbau von Google Fit.
Vergrößern Der grundsätzliche Aufbau von Google Fit.
© Google

Denn Google Fit speichert die Gesundheitsdaten nicht nur lokal auf dem Gerät, auch auch direkt in der Cloud. Das ermöglicht gegenüber Healthkit zusätzlich einen Webdienst, der Daten per Browser zugänglich macht, sorgt jedoch potenziell für ganz neue Risiken und Datenschutzbedenken. Die Gesundheits-Datenbank an sich ist - wenig überraschend - ganz ähnlich aufgebaut wie Healthkit. Es gibt Schnittstellen, mit denen Apps erfasste Daten in der Datenbank ablegen oder von dort auslesen und auswerten können. Dazu existieren verschiedene Arten von Datensätzen wie einzelne Datenpunkte, Trainingssessions und mehr. Die Daten kommen wie bei Healthkit aus Apps und von Zubehör wie beispielsweise Bluetooth-Schrittzählern. Ob es eine eigene App für Google Fit geben wird - analog zur Health-App in iOS 8, ist derzeit aus den Google-Infos nicht ersichtlich.

Apple hatte Healthkit auf der WWDC im Juni 2014 zusammen mit iOS 8 erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Healthkit ist einerseits eine zentrale Datenbank für Sport- und Gesundheitsdaten, die alle Apps nutzen können, zudem führt Healthkit die Daten unterschiedlicher Apps und Anbieter zusammen. So können Nutzer Shcrittzähler, Sportuhren oder Apps ganz unterschiedlicher Anbieter nutzen und Healthkit kann dabei helfen, bisherige Kompatibilitätsgrenzen zwischen Herstellern zu überwinden. Healtkit liefern auch Datenbankfuntkioenn als Schnittstelle für Apps. So kann die Umgebung auf Anfrage einer App beispielsweise "Alle verbrannten Kalorien für Zeitraum X" ausrechnen und ausgeben.

Info: Google Fit

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