1710193

Google Glass - Datenbrille mit unerwünschten Nebenwirkungen

04.03.2013 | 10:22 Uhr |

Die Datenbrille Glass, die von Google momentan schon getestet wird, könnte auch einen unerwünschten Nebeneffekt haben.

Mark Hurst von Creative Good schreibt in einem Blogbeitrag über »das Feature von Google Glass, über das niemand redet«. Tatsächlich könne die Datenbrille von Google das Leben der Menschen verändern, aber wohl nicht so, wie jeder annimmt. Das Feature, das Google »Liefebits« nennt, erlaubt es, per Datenbrille jederzeit ein Video von Menschen, Orten und Geschehnissen rund um den Nutzer aufzunehmen. Diese Funktion von Glass gehört zu den Möglichkeiten, die viele Interessenten begeistern.

»Doch wie soll man sich sicher sein, dass man nicht aufgezeichnet wird, in der Öffentlichkeit oder privat?«, fragt Hurst. Sein Horrorszenario: Eine Million Nutzer mit Google Glass laufen in der Welt herum, machen Ton- und Videoaufnahmen und plötzlich schließe der damit stark gewachsene Umfang der Daten bei Google quasi jeden in der Umgebung mit ein. Sollte der technische Fortschritt weiterhin so voranschreiten wie in den letzten Jahren, sieht Hurst sogar noch Schlimmeres voraus.

Irgendwann würde die Elektronik von Google Glass in Kontaktlinsen passen. »Und das wäre natürlich die ultimative Umsetzung der Idee hinter Google Glass: eine digitale Welt, die noch schwerer abzuschalten ist... dann wird man nicht einmal mehr erkennen, wer einen aufzeichnen könnte. Es wird keine Möglichkeit mehr geben, nicht mitzumachen.«

0 Kommentare zu diesem Artikel
1710193