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Google Maps vs. Apple Maps: Vergleich nach 4 Jahren

08.06.2016 | 09:23 Uhr |

Google Maps und Apple Maps sind auf den jeweilig zugehörigen Betriebssystemen - Android und iOS - die vorinstallierte Karten-App. Und beide streiten in einem harten Kampf um den Titel der weltweit ersten „Universal Map“, eine Karte, welche die Mehrheit der Weltbevölkerung nutzt.

In vielerlei Hinsicht gehören Google Maps und Apple Maps zu den wichtigsten Kartensystemen, die jemals entwickelt wurden. Doch welche App kann den Titel der „Universal App“ für sich gewinnen? Und wird das Design dabei eine Rolle spielen? Wir werden die beiden Apps in einer Serie einem kartografischen Vergleich unterziehen und genauer untersuchen, wie die beiden Karten-Apps aufgebaut sind und welche Unterschiede diese aufweisen.

Vor vier Jahren hat Google verkündigt, dass Google Maps monatlich mehr als eine Milliarde Nutzer hat. Bis heute ist diese Zahl sogar noch weiter angestiegen. Eine Milliarde monatlicher Nutzer ist eine überwältigende Zahl. Demnach nimmt jeder siebte Mensch auf dieser Erde den Karten-Dienst in Anspruch. Tatsächlich ist diese Zahl derart groß, so dass im Vergleich lediglich ein Prozent der monatlichen Nutzer von Google Maps mehr Menschen sind als Amerikas größte Stadt, New York City, an Einwohnern hat.

Apple Maps ist jedoch auch gewaltig groß. Ende des letzten Jahres gehörte Apple Maps zu den Top 10 der „Top Smartphone Apps“ in den USA. Auch wenn Google Maps mit mehr als 87 Millionen Nutzern fast doppelt so viel Nutzer wie Apple Maps (mehr als 46 Millionen Nutzer) vorweisen kann, ist der enorme Einflussfaktor, welche die beiden Apps haben, klar zu erkennen.

Die Top U.S. Smartphone Apps 2015
Vergrößern Die Top U.S. Smartphone Apps 2015
© justinobeirne

Auf dem ersten Platz lag Facebook mit rund 126 Millionen Nutzern, wobei der Facebook Messenger sich mit mehr als 96 Millionen auf dem dritten Platz und somit hinter Youtube (mehr als 97 Millionen Nutzer) befindet. Google Maps erschien nach Google Search (mehr als 95 Millionen Nutzer) und Google Play (mehr als 89 Millionen Nutzer) auf dem sechsten Platz. Apple Maps ist auf dem zehnten Platz, da lediglich Google-Mail (rund 75 Millionen Nutzer), Instagram (rund 55 Millionen Nutzer) und Music für iOS (rund 54 Millionen Nutzer) höhere Nutzerzahlen vorweisen konnten.

Interessant ist hierbei ganz besonders die Tatsache, dass sich in den Top 10 keine Apps wie Snapchat, WhatsApp, Spotify, Netflix, Twitter oder Amazon befinden.

Allerdings sind Google Maps und Apple Maps nicht nur Apps, sondern Plattformen. Und als solche Plattformen sind sie nämlich Bestandteil von vielen anderen Apps. Beispielsweise kann man die Uber-App nicht ohne Google-Maps nutzen. Das gleiche Prinzip gilt natürlich für eine Vielzahl an Apps.

Sowohl Google Maps als auch Apple Maps haben also eine extrem große Anzahl an Anwendern und sind dadurch nicht nur zwei der weltweit meist genutzten Apps. Sie sind auch in viele andere Apps integriert. Obwohl die Bedeutung dieser Apps mittlerweile offensichtlich ist, weiß man doch im Allgemein relativ wenig über sie.

So findet man beispielsweise hunderte Artikel, in denen der Unterschied zwischen einem Apple iPad und einem Microsoft Surface oder beispielsweise zwischen iOS und Android beschrieben wird. Die beiden führenden Karten-Apps werden dahingegen kaum miteinander verglichen. Dabei sind diesbezüglich noch einige Frage zu klären, wie zum Beispiel: Welche Karten-App hat mehr Einträge - Google Maps oder Apple Maps? Und welche App zeigt mehr POIs (Points of Interest, also interessante Standorte)? Und welche Karte ist in bestimmten Punkten besser als die andere? Das soll sich heute jedoch ändern.

Zwei sehr verschiedene Karten: Google Maps und Apple Maps

Google Maps und Apple Maps weisen viele Unterschiede auf. Die Unterschiede liegen hierbei jedoch im Detail und fallen bei der Benutzung nicht unmittelbar auf. So unterscheiden sich beispielsweise die Icons, die Farben und sogar die Karteneinträge.

Auch optisch unterscheiden sich die Apps.
Vergrößern Auch optisch unterscheiden sich die Apps.
© justinobeirne

Wie man vielleicht bereits erkennen kann, scheinen die beiden Karten doch mehr Unterschiede zu haben, als man vielleicht zuerst denken mag. Diese Unterschiede werden wir uns nun genauer angucken.

Bei dem Vergleich zwischen Google Maps und Apple Maps spielen unter anderem auch Design-Aspekte eine wichtige Rolle. Denn oftmals ist bei dem Anwender eine benutzerfreundliche Bedienungsoberfläche ein wichtiges Auswahl-Kriterium. In der Konzeption der modernen Kartographie gibt es tausende kleine Entscheidungen, die letztendlich das Gesamtbild prägen.

Um dieses Gesamtbild analysieren zu können, werden drei Städte besonders unter die Lupe genommen: New York, San Francisco und London. Damit die Kartenausschnitte von Google Maps und Apple Maps gut miteinander verglichen werden können, werden die Karten auf einem bestimmten Punkt fokussiert. In dem Kartenausschnitt von New York bildet das Empire State Building dass Zentrum, für den von San Francisco auf dem Park namens Patricia’s Green und der Trafalgar Square für den Londoner Kartenausschnitt.

Doch warum werden ausgerechnet diese Standorte für einen kartografischen Vergleich genutzt? Zum Einen sollen bei dem Vergleich möglichst „fertige“, also aktuelle, Standpunkte genutzt werden. San Francisco ist quasi Googles und Apples Hinterhof, weshalb die Karten in dieser Region besonders aktuell sein sollten. Zum Anderen zählen New York und London zu den weltweit wichtigsten Städten und sollten daher bei der Kartenplanung ebenfalls besonders berücksichtigt worden sein. Außerdem bieten sich diese Städte an, da sie viele Sehenswürdigkeiten, Geschäfte und sonstige lokale Attraktionen haben, die auf den Karten angezeigt werden.

Einträge auf den Karten

Vergleicht man heutige Karteneinträge von Google Maps mit jenen vor sechs Jahren kann man feststellen, dass über die Zeit immer mehr Städtenamen von der Karte verschwinden - und das bei gleichen Zoom-Verhältnissen. Doch wie verhält sich Apple Maps? Zeigt es mehr oder weniger Orte als Google?

Als aller erstes vergleichen wir die Anzahl der Einträge der Städtenamen bei unterschiedlichen Zoom-Verhältnissen:

Jedes Bild ist eine bestimmte Ausschnittsgröße bei Google Maps und Apple Maps.
Vergrößern Jedes Bild ist eine bestimmte Ausschnittsgröße bei Google Maps und Apple Maps.
© justinobeirne

Dabei fällt auf, dass Apple Maps mehr Einträge als Google Maps anzeigt. Diesen Zusammenhang kann man auch in einer Grafik darstellen:

Anzahl der Städtenamen pro Zoom.
Vergrößern Anzahl der Städtenamen pro Zoom.
© justinobeirne

Die Grafik offenbart dabei wesentliche Unterschiede: Apple zeigt viel mehr Ortschaften als Google Maps an – sogar sehr viel mehr. Diese drei Grafiken kann man nun in einer einzigen Grafik zusammenfassen:

Anzahl der Städtenamen pro Zoom in einer Grafik
Vergrößern Anzahl der Städtenamen pro Zoom in einer Grafik
© justinobeirne

In beinahe jeder Zoom-Stufe sind die Apple-Linien (schwarz) deutlich höher als die Google-Linien (rot). Diese Grafik kann jedoch recht verwirrend sein, weshalb wir nur die Durchschnittswerte in einer neuen Grafik betrachten:

Auch hier wird deutlich, dass Apple auf jeder Zoom-Stufe mehr Städtenamen anzeigt. Besonders auffällig ist jedoch der Höhepunkt des Graphen bei der achten Zoom-Stufe. Werfen wir einen Blick darauf:

Apple Maps zeigt viel mehr Städtenamen.
Vergrößern Apple Maps zeigt viel mehr Städtenamen.
© justinobeirn

Auf diesem Bild kann man klar erkennen, dass Apple Maps mehr Orte anzeigt. Um genauer zu sein: Während Apple Maps insgesamt 44 Ortschaften darstellt, sind bei Google Maps lediglich 10 Eintragungen.

Dies ist ebenfalls bei San Francisco zu beobachten: Hier werden 32 Orte bei Apple Maps und 10 Ortschaften bei Google Maps angezeigt.

Apple Maps zeigt 32 Städte, Google Maps nur 10.
Vergrößern Apple Maps zeigt 32 Städte, Google Maps nur 10.
© justinobeirn

Auch um London zeigt Apple Maps mehr Orte an. So sind auf der Apple-Karte insgesamt 48 Eintragungen zu sehen, auf der Google-Karte lediglich 13.

Dies sind allerdings sehr extreme Beispiele. Wie die Grafiken jedoch beweisen, zeigt Apple Maps durchschnittlich mehr Städtenamen an als Google Maps.

Straßen

Google Maps setzt heute auf Übersicht.
Vergrößern Google Maps setzt heute auf Übersicht.
© justinobeirn

Über die Jahre hat sich bei Google Maps auch die Anzahl der angezeigten Straßen verringert. Auch hier stellt sich die Frage: Wie werden die Straßen bei Apple Maps angezeigt? Werden mehr oder weniger Straßen zu sehen sein?

Auf beiden Karten werden innerhalb der ersten zwölf Zoom-Stufen nur ein Ausschnitt der existierenden Straßen angezeigt.

Welche Karte zeigt mehr Straßen?
Vergrößern Welche Karte zeigt mehr Straßen?
© justinobeirn

Dies hat aber einen bestimmten Grund: Wenn zu viele Straßen auf zu engem Raum dargestellt werden, herrscht ein wahres Chaos in der Karten-App, was alles andere als benutzerfreundlich ist.

Weder Google Maps noch Apple Maps zeigen von Anfang an alle Straßen. Allerdings zeigt Apple Maps trotzdem mehr Straßen als Google Maps, wie in kleinen Abschnitten der Karte auffällt.

Welche Karte hat mehr Einträge?

Kommen wir nun zu den Karteneinträgen. Für Straßen und Autobahnen gibt es bei Google Maps und Apple Maps lediglich zwei verschiedene Arten an Einträgen: Schilder (für Autobahnen) und die üblichen Straßennamen. Doch welche Karte zeigt mehr von diesen an?

Betrachten wir zunächst nur die Schilder. In diesem Vergleich schneidet Google deutlich besser ab:

Anzahl der Schilder pro Zoom
Vergrößern Anzahl der Schilder pro Zoom
© justinobeirn

Dabei fällt besonders in den Grafiken auf, dass Google fast immer mehr Schilder anzeigt als Apple – besonders in früheren Zoom-Stufen. Im ersten Graphen (New York) ist erneut ein riesiger Unterschied bei der achten Zoom-Stufe festzustellen, genau wie zuvor auch bei den Städtenamen.

Wenn man den Bildausschnitt erneut betrachtet fällt auf, dass Google insgesamt 20 Schilder, Apple dahingegen nur eins anzeigt.

Google Maps zeigt 20 Schilder, Apple Maps nur eins.
Vergrößern Google Maps zeigt 20 Schilder, Apple Maps nur eins.
© justinobeirn

Ähnliche Verhältnisse sind auch auf der Karte von San Francisco und London zu erkennen.

Ist das also wohlmöglich die Antwort auf die Frage, warum Google nicht mehr Städtenamen einzeichnet? Offensichtlich setzt Google ganz andere Prioritäten als Apple und zieht die Schilder den Städtenamen vor, während es bei Apple genau andersherum ist.

Die durchschnittliche Anzahl der Schilder pro Zoom-Stufe
Vergrößern Die durchschnittliche Anzahl der Schilder pro Zoom-Stufe
© justinobeirn

Google zeigt durchschnittlich viel mehr Schilder an, sogar schon bei früheren Zoom-Stufen, während Apple ab der zwölften Zoom-Stufe mehr Schilder als Google anzeigt.

Straßennamen

Doch welche Karte zeigt mehr der üblichen Straßennamen an? Schließlich sind auch diese ein wichtiger Bestandteil der Karten-Apps.

Zu aller erst werden daraufhin alle drei Standorte untersucht:

Welche Karte zeigt mehr Einträge?
Vergrößern Welche Karte zeigt mehr Einträge?
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Ähnlich wie bei den Schilden wird auch hier deutlich, dass Google im Vergleich zu Apple deutlich mehr Straßennamen anzeigt. Betrachtet man den Kartenausschnitt von London genauer, kann man feststellen, dass die Schilder bei Google Maps in die Straßen in Textform integriert sind. Somit kommt Google insgesamt auf 37 Einträge, während Apple Maps nur eine einzige Straße auf dieser Zoom-Stufe anzeigt: die Oxford Street.

Bei Google Maps sind die Schilder in die Straßen integriert.
Vergrößern Bei Google Maps sind die Schilder in die Straßen integriert.
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Auch im Kartenausschnitt von San Francisco liegt Google Maps deutlich vor Apple Maps. Auf der dreizehnten Zoom-Stufe zeigt Google 28 Einträge an, während Apple lediglich sieben Einträge hat - das ist ein Viertel von Google. Zudem beschriftet Google deutlich mehr von San Fanciscos Hauptstraßen, die hier bei Apple überhaupt nicht dargestellt werden.

Bisher kann man sehr interessante Zwischenresultate ziehen. Apple zeigt mehr Orte und Straßen, wobei Google mehr Straßennamen liefert.

Standorte

Neben Städte- und Straßennamen sowie Schilder bieten die Karten noch weitere wichtige Inhalte – die Standorte. Interessante Sehenswürdigkeiten (oder auch „Points of Interest“ oder „POIs“ genannt) können auf Smartphones oder Tablets wesentlich besser dargestellt werden. Im Gegensatz zu den alten Papierkarten können alle - wirklich alle - interessanten Orte angezeigt werden. Egal, ob ein spezieller Ort, Platz, eine Straße oder ein Gebäude: auf den modernen Karten kann alles angezeigt werden.

Und genau das liegt das Problem. Die „POIs“ sind tot, weil heute eben jeder Ort von Interesse sein kann. Nichtsdestotrotz kann man aber auch dies anhand der beiden konkurrieren Map-Anbieter vergleichen.

Zunächst werden erneut alle interessanten Standorte in New York, San Francisco und London mit unterschiedlichen Zoom-Stufen analysiert.

Google Maps überleigt deutlich Apple Maps
Vergrößern Google Maps überleigt deutlich Apple Maps
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Demnach hat Apple mehr POIs-Einträge in New York und San Francisco, Google hat dahingegen mehr Einträge für POIs in London. Besonders auffällig ist der Anstieg der markierten Standorte in London für die dreizehnte Zoom-Stufe. Im Gegensatz zu Apple Maps zeigt Google Maps sämtliche U-Bahnstationen. Somit hat Google Maps für diesen Ausschnitt insgesamt 38 POIs, wovon allerdings 34 U-Bahnstationen sind. Apple Maps zeigt  für diesen Ausschnitt 14 interessante Standorte an.

Insgesamt kann man sagen, dass Google und Apple eine ähnlich große Anzahl an POIs-Einträgen haben. Doch zeigen beide Karten die gleichen Orte an oder doch verschiedene ?

Nimmt man das Beispiel New York stellt man zunächst fest: auf beiden Karten werden jeweils nur fünf interessante Plätze angezeigt: Times Square, Bryant Park, Grand Central Terminal, das Empire State Building und das Flatiron Building.

Sowohl bei Google Maps als auch bei Apple Maps werden in dem Ausschnitt nur fünf POIs angezeigt.
Vergrößern Sowohl bei Google Maps als auch bei Apple Maps werden in dem Ausschnitt nur fünf POIs angezeigt.
© justinobeirn

Darüber hinaus zeigt Google Maps jedoch noch 19 weitere Standorte an, Apple noch elf weitere. Das bedeutet: Überraschender Weise zeigen beide Karten insgesamt 35 Plätze an, von denen lediglich fünf auf beiden Karten angezeigt werden.

Und dies gilt auch für die anderen Orte. Die beiden Karten scheinen nicht die selben Orte anzuzeigen. Wie steht es jedoch um die Art der POIs? Stimmen diese überein?

Welche POIs zeigen Google Maps und Apple Maps an?

In einer dicht besiedelten Stadt wie New York gibt es so viele Orte, die auf einer Karte angezeigt werden sollten: Krankenhäuser, Parks, Schulen, Einkaufsläden, Feuerwehrwachen, Wolkenkratzer, Regierungsgebäude, Kirchen, Universitäten und und und.

Die beiden Karten unten können tausende POIs zeigen, stattdessen wird jedoch nur ein bestimmte Auswahl angezeigt, damit der Anwender somit eine bessere Übersicht hat. Doch wie wählen Apple und Google die eingetragenen Einträge aus? Schließlich gibt es – je nach Region – hunderte verschiedene Möglichkeiten, bestimmte Standorte auszuwählen.

Die Art der Standorte kann man in acht verschiedene Kategorien einteilen: Essen und Getränke, Shopping und Services, Flughäfen, Bahnstationen, Universitäten, Krankenhäuser, Unterhaltung und andere.

Vergleicht man die Wahl der Standorte San Francisco von Google Maps und Apple Maps fällt auf, dass Apple mehr als doppelt so viele Standorte anzeigt wie Google.  Da Apple Maps mehr Standorte anzeigt, bleibt weniger Platz für die Angabe der Straßennamen. Während also Google bei der Wahl der Standorte tatsächlich die Straßen bevorzugt, legt Apple die Prioritäten auf die Standorte.

Zusammenfassung

Bei der Analyse von Google Maps und Apple Maps wurden insgesamt 54 Kartenausschnitte von drei verschiedenen Städten (New York, San Francisco und London) miteinander verglichen. Dabei kann man signifikante Unterschiede feststellen:

Apple Maps zeigt durchschnittlich auf jeder Zoom-Stufe mehr eingetragene Orte an als Google Maps.

Google Maps zeigt durchschnittlich auf jeder Zoom-Stufe mehr eingetragene Straßen an als Apple Maps.

Bei zwei Drittel aller Zoom-Stufen zeigen beide Karten die selbe Anzahl an Straßen. In dem verbleibenden Drittel zeigt Apple mehr Straßen an.

Beide Karten zeigen durchschnittlich eine ähnliche Anzahl an POIs an, jedoch stimmen im Durchschnitt auf jeder Zoom-Stufe lediglich 15 Prozent der POIs bei beiden Karten überein.

Beide Karten priorisieren unterschiedliche Arten an POIs: Google Maps bevorzugt verstärkt Transportwege, während Apple Sehenswürdigkeiten bevorzugt. Darüber hinaus hat Apple Maps eine größere Auswahl der verschiedenen POIs und zeigt doppelt so viele Restaurants und Shops an wie Google Maps.

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