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Googles Suchmaschine will schlechtes Business erkennen

03.12.2010 | 07:33 Uhr |

"Bad news are good news" oder "Lieber ein schlechtes Image als gar keines" - das soll bei Google bald nicht mehr gelten

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© Google

Für Aufsehen hatte diese Woche eine Geschichte der New York Times gesorgt: Der Online-Händler Decor MyEyes behauptete, sein gutes Google-Ranking wäre von den vielen - meist negativen Kommentaren - zu den Services auf seiner Seite beeinflusst. Vitaly Barker, Gründer und Besitzer von Decor My Eyes stellte fest, dass auch schlechte Kommentare weiterhelfen und dies zu seinen Vorteil genutzt, wie er dem Blatt mitteilte. Der Google-Mitarbeiter Amit Singhal stellte jedoch im Unternehmensblog klar, dass die Algorithmen der Suchmaschine nicht mehr auf derartige Taktiken hereinfallen würden: "Ich sage Ihnen, schlecht zu sein ist, und wird hoffentlich immer sein, schlecht für das Geschäft in Googles Suchergebnissen ." Google erkenne nun Händler mit extrem unzufriedenen Kunden und strafe diese bei der Platzierung im Suchergebnis ab. Google werde seine Algorithmen in der Richtung weiter ausbauen, ironischer Weise hatten auch Medienberichte über die Probleme von Decor My Eyes dazu geführt, dass der Händler beste Google-Platzierungen erhielt.

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