Google-Smartphone Nexus One
Googles Nexus One verkauft sich nur schleppend
Googles erstes eigenes Smartphone bleibt laut Schätzungen kurz nach dem Verkaufsstart weit hinter den Zahlen des iPhone oder anderer bekannter Smartphones zurück.
In der ersten Woche nach Verkaufsstart hat Google von seinem als "iPhone-Killer" gehypten Smartphone Nexus One gerade einmal 20.000 Stück verkauft, schätzen die Marktforscher von Flurry. Zum Vergleich: Das Motorola Droid (in Europa als Milestone bekannt) verkaufte sich im gleichen Zeitraum 12 mal öfter. Vom iPhone 3GS ganz zu schweigen, das in der ersten Woche auf 80 mal höhere Verkäufe kam. Google setzte im Gegensatz zu Motorola jedoch nicht auf teures Marketing - für das Droid/Milestone soll der Konzern rund 100 Millionen US-Dollar ausgegeben haben.
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Die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten von 500 US-Dollar für das vertragsfreie Handy mögen ihren Teil dazu beigetragen haben, ebenso der exklusive Online-Vertrieb und erste Besprechungen mit wenig begeisterten Bewertungen. Der populäre Tech-Blogger Om Malik hält Flurrys Zahlen sogar noch für zu hoch. Da Google das Handy zahlreichen Mitarbeitern gegeben habe und es in großen Stückzahlen für Tests an Medien verlieh, mag Flurry mehr Nexus One in der freien Wildbahn gemessen haben als Google verkaufte.
Google will mit dem eigenen Handy den Android-Markt laut eigener Aussage jedoch nicht übernehmen, sondern lediglich neue Impulse setzen und zeigen, was auf der Android-Basis aktuell möglich ist. Das Nexus One glänzt mit technischen Funktionen wie dem OLED-Bildschirm, der Strom spart und einem aufwändigen Sprachprozessor, der Rauschen entfernt und die Sprachqualität verbessert.





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