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FCC befragt Apple wegen Google Voice

02.08.2009 | 18:25 Uhr |

Angeblich soll der Netzwerkanbieter AT&T die Finger im Spiel haben und hinter der Ablehnung seiner Konkurrenz Google Voice stehen. Die FCC packt die Gelegenheit beim Schopf und fordert nun eine schriftliche Stellungsnahme, welche Kriterien Apple für die Zulassung im App Store anwendet.

Die US-Telekommunikationsbehörde FCC (Federal Communications Commission) hat bei Apple, AT&T und Google schriftlich eine Stellungsnahme wegen Ausschluss von Google Voice und ähnlichen Anwendungen aus dem App Store angefordert. Google Voice ist ein VoIP-Dienst (Voice over Internet Protocol), mit dem mehrere Telefone eines Anwenders verwaltet werden können, zum Beispiel zu welchem Zeitpunkt ein bestimmtes Telefon Anrufe annehmen soll oder ob alle Telefone bei einem Anruf gleichzeitig klingeln.

Der Brief von FCC an Apple fragt nach, warum Google Voice nicht im App Store zugelassen wurde, welche anderen Programme davon auch betroffen sind und welche Rolle AT&T bei der Entscheidung spielte. Insbesondere will FCC jetzt wissen, worin genau Apple einen Unterschied zwischen Google Voice und anderer VOIP-Software sieht, die im App Store verfügbar ist. Und wenn Apple schon zu dem Thema Stellung nehmen muss, fragt FFC auch gleich einmal nach, welche anderen Anwendungen nicht für das iPhone zugelassen wurden und aus welchen Gründen.

Die Zulassungskriterien bei Apple für Anwendungen im App Store gelten weiterhin als unvorhersehbar und willkürlich .

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