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Google hält Klage gegen Bibliothekenprojekt für Routine

27.10.2005 | 13:05 Uhr |

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Google-Vorstand Eric Schmidt hat auf dem Global Management Forum in Tokio die Klage von Verlegern gegen Googles Bibliothekenprojekt als Routine abgetan. "Google hat die Mission, die Informationen der Welt zu ordnen. Nicht jeder stimmt dem zu und wenn einer im amerikanischen Rechtssystem nicht einverstanden ist, wird man verklagt. Wir werden jeden Tag verklagt." Verlegerverbände halten Googles Pläne, Bücher zu scannen und so über das Internet verfügbar zu machen, für massive Urheberrechtsverletzung. Der Dienst werde jedoch den Surfern nicht erlauben, den kompletten Text der zur Verfügung gestellten Bücher zu lesen, bekräftigte Schmidt. Stattdessen werde es Links zu Online-Buchhandlungen geben. "Man kann nicht Google nehmen, um ein Buch zu kopieren. Man kann Google dazu benutzen, ein Buch zu finden und es zu kaufen."

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