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Google markiert künftig eigene Dienste in den Suchergebnissen

26.04.2013 | 09:52 Uhr |

Dies macht das Unternehmen nicht freiwillig, sondern auf Wunsch der Kartellbehörde der Europäischen Kommission.

Google und die Kartellaufsicht der Europäischen Kommission haben sich auf eine vierwöchige Testphase geeinigt, in der Zeit macht die Suchmaschine eigene Dienste in den Suchergebnissen für die Nutzer kenntlich. Die Kartellaufsicht hat bemängelt, dass Google eigene spezialisierte Bereiche wie Google Shopping, Google Places, Google Maps und andere in der allgemeinen Suche bevorzugt behandelt, dies schade sowohl dem Nutzer, der dies nicht erkennen kann, als auch dem Wettbewerb, dessen Inhalte in der Suche herabgestuft sind. Zusätzlich zu der Kennzeichnung eigener Dienste hat sich Google in der Testphase zu den weiteren Optionen für die Anwender und die Werbepartner verpflichtet. Die Webseitenbetreiber können für die Suche die Textausschnitte, die sogenannten Text-Snippets, der eigenen Beiträge ausschließen , ohne dass sie ihren Rank in der Google-Suche einbußen. Die Webseitenbetreiber können auf ihren Seiten neben Google Ads auch andere suchbasierte Werbeformen einbinden. Googles Werbepartner können ab jetzt auch ihre Werbekampagnen gleichzeitig auch bei der Konkurrenz buchen. Sollte der Test erfolgreich verlaufen, wird die Europäische Kommission diese Bedingungen für die nächsten fünf Jahre obligatorisch machen.

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