1052774

Google spricht sich gegen Microsofts OOXML aus

26.02.2008 | 11:32 Uhr

In einem Beitrag auf dem offiziellen Google-Blog votiert der Open Source Programs Manager Zaheda Bhorat gegen die Verabschiedung von "Office Open XML" (OOXML) als ISO-Standard und plädiert für dessen Verschmelzung mit dem Open Document Format (ODF).

Je näher die endgültige Abstimmung über OOXML die Anerkennung von OOXML als ISO-Standard rückt, desto schärfer wird die Auseinandersetzung zwischen Befürwortern und Gegnern des Vorschlags. Während Microsoft bisher die IBM als treibende Kraft hinter dem Widerstand gegen einen OOXML-Standard sah, bezieht nun Google immer deutlicher Stellung gegen die Dateiformate aus Redmond.

In seinem Blog-Eintrag sieht Zaheda Bhorat OOXML als Versuch, einen "ungenügenden und überflüssigen Standard" zu etablieren. Wie die meisten Gegner von Microsofts Standardisierungsbemühungen spricht sich Google gegen eine Konkurrenz zum existierenden ISO-Standard "Open Document Format" (ODF) aus. Der Suchmaschinenanbieter unterstützt dieses XML-Format neben Microsofts alten Binärformaten in seinem Web-Office Google Docs .

Das Unternehmen befürwortet die Verschmelzung von ODF und OOXML, wobei ODF um Features des weitaus umfangreicheren Microsoft-Formats ergänzt werden sollte. In einem als Analyse betitelten Papier , das die Position von ECMA kommentiert, nennt Google HTML als Beispiel. Anstatt es durch einen rivalisierenden Standard zu ersetzen, sei sein Umfang nach und nach ausgebaut worden. (ws)

0 Kommentare zu diesem Artikel
1052774