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Google steigt ins Video-on-Demand-Geschäft ein

09.01.2006 | 11:28 Uhr |

Der Internetpionier Google wird künftig über seine Website Videofilme verkaufen. Larry Page, der Mitbegründer der weltgrößten Suchmaschine, kündigte am Freitag (Ortszeit) auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas (US-Bundesstaat Nevada) den Google Video Store an.

Google Video Beta Logo
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Über den Onlineladen werden zunächst Shows und Serien des amerikanischen TV-Senders CBS, Videoaufzeichnungen von Basketballspielen der US-Profiliga NBA sowie Videos von weiteren kleineren Anbietern angeboten. Google tritt damit in Konkurrenz zu Anbietern wie Apple und Microsoft.

Page kündigte außerdem das kostenlose Online-Softwarepaket «Google Pack» an, das sich aus dem Webbrowser Firefox, einem Antivirus-Programm von Norton, ein Anti-Spyware-Programm von Ad Aware, dem PDF-Reader von Adobe, einem Instant Messenger von Trillian sowie dem Audio- und Video-Player von Real zusammensetzt. Außerdem hat Google sieben Applikationen aus dem eigenen Haus in das Paket (Alerts, Desktop, Earth, Picasa, Talk, Toolbar und Video Player) aufgenommen.

«Wir möchten unseren Kunden die Möglichkeit gegen, die notwendige Ausstattung für einen (Windows)-PC mit einem Klick zu installieren und über unseren Update-Service immer auf dem Laufenden zu halten», sagte Marissa Mayer, Vice President Search bei Google. Indirekt profitiere auch Google davon, wenn die PC-Besitzer mit Hilfe des Software-Paktes online gehen könnten. (dpa)

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