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Google will Anzeigen in deutschen Tageszeitungen verkaufen

22.11.2007 | 10:59 Uhr |

Google denkt darüber nach, Anzeigenplätze in deutschen Tageszeitungen zu verkaufen. Der Konzern verkauft bereits während einer Testphase Anzeigenraum in amerikanischen Zeitungen. Sollte der Test positiv verlaufen, sei eine Ausdehnung auf Europa nicht ausgeschlossen, sagte der Europa-Chef Philip Schindler in einem Interview.

"Wenn der Test in den USA positiv ausfällt und das Produkt Google Print Ads ,Serienreife' erlangt, läge eine Übertragung in andere Länder nahe“, sagte Schindler in einem Interview mit dem Werbemagazin Werben&Verkaufen (W&V).

Google verkauft derzeit den Anzeigenraum von rund 450 amerikanischen Tageszeitungen, darunter die „New York Times“ und „Washington Post“. Die Anzeigenplätze werden über eine Auktionsplattform versteigert. Die Zeitungen legen die genaue Platzierung sowie einen Mindestpreis fest. Nach Abschluss der Testphase will Google für jede verkaufte Anzeige eine Provision von rund 20 Prozent berechnen.

Diese Art der Vermarktung ist nach Ansicht von Schindler ein Zusatzgeschäft für die Verlage. „Der Test von Google Print Ads zeigt, dass wir Kunden an klassische Medien heranführen, die dort bislang nicht schalten“, sagte der Google-Chef für Zentral- und Nordeuropa.

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