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Googles GPay heißt nun "Checkout"

29.06.2006 | 10:52 Uhr

Seit über einem Jahr geistern Gerüchte um ein Bezahlsystem aus dem Hause Google durch die Branche. Heute geht "Checkout" nun offiziell an den Start.

Google Checkout Logo
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Und zwar gleich in endgültiger Form und nicht als Beta - was auch sinnvoll erscheint, wenn's um Geld geht. Online-Käufer können ihre Zahlungsdaten (Kontaktinformationen, bevorzugte Zahlungsmethoden und Lieferadressen) bei Google Checkout hinterlegen und müssen sie nicht jedes Mal bei einer Transaktion neu ausfüllen - vergleichbar also eher mit dem "One-Click-Shopping" von Amazon.com als mit eBays PayPal.

Google Checkout als Alternative zur virtuellen Kassenschlange.
Vergrößern Google Checkout als Alternative zur virtuellen Kassenschlange.

"Das ist ein richtig großes Ding. Das ist ein komplettes Transaktions-Ökosystem", kommentiert Gartner-Analyst Allen Weiner. "Das ist einer von Googles größten Deals seit langer Zeit."

Google Checkout unterstützt verschiedene Zahlungsmethoden, unter anderem Kreditkarten von Visa, MasterCard, American Express und Discover. Citibank-Kartenkunden, die vor dem 15. September eine erste Checkout-Zahlung vornehmen, erhalten eine Gutschrift. Kunden können ihre Einkaufshistorie einsehen und sind gegen unautorisierte Transaktionen versichert. Angesichts des Konzepts muss man sich aber einmal mehr die Frage stellen, wie viele und welche persönliche Daten man Google anvertrauen mag.

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