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Grafikchip von Intel für schnellere 3D-Grafik

09.03.2007 | 13:08 Uhr |

Viele Besitzer eines Macbooks oder Mac Minis beklagen die vergleichsweise schlechte Grafikleistung ihres Systems. Der integrierte Grafikchip GMA950 von Intel ist daran schuld. Der Chipsatz GMA965 soll in Zukunft dagegen hardwareseitig 3D-Grafik unterstützen.

Der derzeit in Macbooks und Mac Minis verbaute Grafikchip GMA950 hat keine T&L-Einheit (Transform and Lighting). 3D-Grafik muss daher softwareseitig berechnet werden, was viele Spiele langsam oder gar unspielbar macht. Abhilfe soll der Nachfolgechip GMA x3000 des Chipsatzes GMA965 bringen. Der seit Juni 2006 erhältliche Chip beherrscht dies derzeit zwar noch nicht. Intel hat aber angekündigt, dass aktualisierte Treiber die 3D-Unterstützung freischalten werden.

Laut der Macworld läuft das Spiel Call of Duty 2 auf einem Chipsatz mit aktualisierten Treibern mit einer Bildrate von 50 bis 80 Bildern pro Sekunde. Auf einem GMA950 war das Spiel dagegen nicht zu spielen. Half-Life 2 läuft unter Windows Vista bei einer Auflösung von 1.072 x 768 Pixel mit durchschnittlich 34,25 Bildern pro Sekunde.

Nun liegt es an Apple, ob und wann die neuen Intel-Chips Verwendung finden. Bisher hat Apple hierzu noch keine Angaben gemacht.

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