Green IT
Umweltschutz: Apple tritt aus Handelskammer aus
Wegen Meinungsverschiedenheiten in Sachen Umweltschutz ist Apple aus der Handelskammer US. Chamber Commerce ausgetreten. Stein des Anstoßes war laut unserer Kollegen von Macworld die laxe Politik der Kammer zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen.
Während Apple zuletzt starke Anstrengungen unternommen habe, für seine Produkte während derer gesamter Lebensdauer den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid zu verringern, gehen dem Mac-Hersteller die Maßnahmen der Kammer nicht weit genug. Der Präsident der Chamber of Commerce Thomas J. Donohue hat letzte Woche ein vom Repräsentantenhaus verabschiedetes Gesetz zur Reduzierung von Treibhausgasen kritisieret, dieses sei weder verständlich noch international und würde seinen Zweck, alternative Energieformen im Markt zu etablieren, nicht erreichen.
In einem Brief an Donohue begründet Apples Vizepräsidentin für weltweite Regierungsbeziehungen Catherine A. Novelli Apples Entscheidung damit, dass Apple Regierungsmaßnahmen unterstütze, wenn andere Firmen den von Apple umgesetzten Beispielen wie den Einsatz regenerativer Energien und der Herstellung Energie effizienter Produkte nicht folgen könnten. Es sei frustrierend, dass die Kammer Apples Bestrebungen entgegen spreche. Laut Washington Post finden sich auch drei weitere Kammer-Mitgleider in Sachen Umweltpolitik nicht mehr von der Handelskammer vertreten, Pacific FGas and Electric, PNM Resources und Exelon hätten ebenso ihren Austritt erklärt.





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