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Greenpeace lobt Apple für Supplier Responsibilty Report

17.02.2014 | 14:47 Uhr |

Die Umweltschutzorganisation hat Apple in den vergangen Jahren immer wieder teils harsch kritisiert - nun ist die voll des Lobes über die neue Offenheit des Unternehmens.

Apple hatte in der vergangenen Woche in der neuen Ausgabe seines Supplier Repsonsibilty Reports bekräftigt, kein Tantal aus Krisengebieten zu beziehen. Alle Zulieferer würden sich unabhängigen Überprüfungen unterziehen. Bei anderen Rohstoffen wie Zinn könne die Herkunft bisher noch nicht über die gesamte Lieferkette nachvollziehen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace lobt Apple für seine Offenheit, diese sei ein "Markenzeichen" für das Wirken von Tim Cook. Apple habe seine Muskeln schon in der Vergangenheit spielen lassen und seine Zulieferer zum Verzicht auf giftige Komponenten gezwungen und Rechenzentren auf erneuerbare Energie umgestellt, s chreibt für Greenpeace der Kampagnenführer Tom Dowdall auf der Website der Organisation . Apple spiele seine Marktmacht nun aus, um Rohstoffe aus Krisengebieten aus der Lieferkette zu entfernen und sei damit Vorbild für die gesamte Industrie. Speziell Samsung solle diesem Beispiel folgen, fordert Dowdall.

Apple hatte in der Vergangenheit von Greenpeace trotz sichtbarer Verbesserungen bei der Produktion von Komponenten schlechte Noten wegen mangelnder Transparenz erhalten. Apple legt nicht nur auf seiner Umweltseite Daten zum CO2-Fußabdruck seiner Produkte dar, sondern berichtet auch regelmäßig über Verbesserungen der Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferern.

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