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Greenpeace setzt Nokia in Umweltliste zurück – Nintendo Letzter

28.11.2007 | 09:55 Uhr |

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat eine neue Liste "Guide to green electronics" veröffentlicht, in der Computer- und Handyhersteller gemäß ihres Umweltverhaltens bewertet sind.

Der bisherige Spitzenreiter Nokia ist in der aktuellen Liste auf den neunten Platz zurückgefallen, nachdem Greenpeace in Stichproben in einigen Ländern festgestellt hat, dass über das Recycling-Programm des Herstellers wenig bekannt sei. So hätten Nokia-Shops in Argentinien, Russland oder Thailand Kunden zurückgewiesen, die ihre alten Handys zur Wiederverwertung abgeben wollten. Informationen über Nokias Umweltprogramme hätten nicht in der Landessprache vorgelegen.

Erstmals nahm Greenpeace auch Hersteller von Spielekonsolen auf die Liste, Nintendo stieg dabei mit null von möglichen zehn Punkten als Letzter ein. Der Wii-Hersteller habe keinerlei Umweltprogramm, kritisiert Greenpeace. Microsoft als Hersteller der Xbox 360 kam mit 2,7 Punkten nicht sonderlich weiter, lediglich der Umgang mit umweltschädlichen Chemikalien war Greenpeace eine positive Erwähnung wert. Microsoft steht vor Philips auf dem drittletztem Platz des Rankings.

Apple, das einstige Sorgenkind von Greenpeace (We want a greener Apple), verbessert sich diesmal um einen Rang auf Platz elf, der Mac-und iPod-Hersteller verbaue immer weniger umweltschädliche Substanzen in seinen Produkten und habe so sechs Punkte verdient. Die Liste führt nun Sony Ericsson mit 7,7 Punkten an, gefolgt von Samsung und Sony, die sich vorbildlich bei der Reduzierung toxischer Substanzen zeigten.

Info: Greenpeace

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