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Günstigere Chip-Produktion

12.02.1999 | 00:00 Uhr |

Die Kooperation von Siemens und Motorola, die beide Firmen im vergangenen Januar eingegangen waren um neue und günstige Methoden zur Produktion von Speicherchips zu erforschen, hat zu einem ersten Ergebnis geführt.

Siemens hat in seinem Dresdener Werk Prototypen einer Maschine entwickelt, die etwa doppelt so große Silikonscheiben verarbeiten kann, wie die bisher in der Chip-Produktion verwendeten. Je nach Größe und Anordnung lassen sich so nach Angaben der Entwickler bis zu 300 Chips auf einmal stanzen, was die Produktionskosten um etwa ein Drittel senken wird. Bisher ließen sich in einem Arbeitsgang auf herkömmlichen Scheiben nur 100 Chips produzieren.

Die Kooperation, die von der deutschen Regierung und Sachsen finanziell gefördert wird, dauert noch bis zum Jahr 2001. Dann wollen Siemens und Motorola getrennt Chips produzieren. mbi

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