1008143

Apple im Greenpeace-Ranking leicht verbessert

26.11.2008 | 10:30 Uhr |

Apple konnte seine Punktzahl im Umweltbericht der Organisation verbessern, im Vergleich zur Konkurrenz steht Apple aber weiter schwach da.

Apple, das Greenpeace aufgrund der damit verbundenen öffentlichen Aufmerksamkeit besonders hat anfasst, konnte seine Wertung nur leicht verbessern und steckt weiter im Mittelfeld fest. Greenpeace gab Apple nun 4,3 von 10 Punkten, beim letzten Ranking waren es noch 3,1 Punkte gewesen. Positiv bewertet Greenpeace Apples Verzicht auf Giftstoffe in den neuen iPods und den Aluminium-Macbooks, auch hätten sich Apples Auskünfte über den eigenen CO2-Fußabdruck verbessert. An der Spitze des Rankings liegt nach wie vor Nokia, Greenpeace schätzt dessen umfangreiche Rücknahmeprogramme und Recyclinginitiativen. Auf dem letzten Platz steckt weiter Nintendo fest, trotz erster Maßnahmen zum Entfernen giftiger Stoffe aus der Produktion.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisiert in ihrem jüngsten " Guide to greener Electronics " Hersteller von IT- und Unterhaltungselektronik vor allem wegen des mangelnden Bewusstseins für den Klimawandel. Kaum ein Unternehmen habe seinen CO2-Ausstoß reduziert, klagt Greenpeace, das fordert, dass Wachstum auch ohne Zuwächse von CO2-Emissionen möglich sein müsse. Die Ausnahme bilden laut Greenpeace Unternehmen wie Fujitsu Siemens, Sharp und Philips, die sich ernsthaft bemühten. Insbesondere Philips sei es gelungen, über die komplett Produktionskette seiner Produkte hinweg den CO2-Ausstoß zu verringern. Für Philips reicht es dennoch nur für einen Platz im hinteren Mittelfeld, Minuspunkte brachte dem niederländischen Unternehmen sein Umgang mit Elektroschrott ein.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1008143