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Gute Fotos für wenig Geld

13.11.2006 | 12:05 Uhr |

Das Angebot an Digitalkameras ist enorm. Vom zunehmenden Konkurrenzdruck unter den Herstellern profitiert der Kunde. Doch nicht alle neuen Funktionen und technischen Merkmale machen Sinn oder führen zu besseren Fotos.

Know-How Objektive an DSLR-Kamera: aufmacher
Vergrößern Know-How Objektive an DSLR-Kamera: aufmacher

Das Wettrüsten der Megapixel ist bei kompakten Digitalkameras noch nicht zu Ende. Doch technisch gesehen bringen die mittlerweile zehn Megapixel auflösenden Kameras keinen Vorteil. Denn die Optik der kleinen Kameras kann bei einer solch hohen Auflösung nicht mehr mithalten. Zudem muss die Bildnachbearbeitung der Kameras das durch die dichter gepackten Sensoren stärkere Farbrauschen wieder ausbügeln und zudem höhere Datenmengen verarbeiten. Das macht ein Bild nicht gerade besser. Für eine Kompaktkamera braucht man in aller Regel nicht mehr als sechs Megapixel, für einen Fotoabzug in der Größe 10 x 15 cm reicht gar eine Auflösung von zwei Megapixeln. So kann man auch ohne Abstriche die „zweitbeste“ Wahl treffen und nicht das jeweilige Spitzenmodell wählen.

Kamera neben Fischstäbchen

Vorsichtig sollte man bei No-Name-Kameras sein. Digitalkameras aus dem Discount-Markt sind oft sehr billig – und zwar billig im wahrsten Sinne des Wortes, niedrig im Preis und in der Qualität. Hier uninformiert eine gute Kamera zu ergattern ist ein Glücksspiel. Doch auch beim Discounter kannman manch gute Kamera ergattern, dazu sollte man zunächst aber die Tests in Fachzeitschriften studieren. Zunehmend sieht man indes auch Kameras von Markenherstellern, bei denen man sich auch bei einem spontanen Kauf einer guten Qualität sicherer sein kann als bei No-Name-Produkten.

Welche Erfahrungen haben Sie mit digitalen Kameras am Mac gemacht? Hat sich die Kamera vom Discounter als Schnäppchen erwiesen oder greifen Sie lieber auf Markenware zurück? Diskutieren Sie in unserem Forum !

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