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Die besten Gratis-Tools für den Mac

09.05.2008 | 12:48 Uhr |

Nicht nur die Open-Source-Szene bringt gute Software heraus - auch einzelne Mac-Programmierer entlocken dem Mac oft erstaunliche Fähigkeiten. Am Erfreulichsten: Es sind die Einzelkämpfer, die ihre Programme am besten den Mac-Betriebssystem anpassen. Wir haben 18 Mac-Programme gefunden, die nicht nur sehr gut, sondern auch gratis sind

Dass gute Software nicht unbedingt auch viel kosten muss, beweisen die von uns zusammengestellten Programme. Sie alle sind zum Nulltarif zu haben und sind meist besser als vieles, was im Internet zum Kauf angeboten wird.

Drawberry

Eine gelungene Mischung aus Zeichenbrett und Fotomappe

Drawberry Mit der Kombination aus Malprogramm und Fotos lassen sich interessante Effekte erzielen.
Vergrößern Drawberry Mit der Kombination aus Malprogramm und Fotos lassen sich interessante Effekte erzielen.

Zeichenprogramme gibt es viele am Mac und viele Programme verarbeiten Fotos. Will man beides - und das auch noch gratis, dann ist man bei Drawberry richtig. Eigentlich eine Software zum Zeichnen mit vektorbasierten Objekten, also Strichen, Vierecken und Kreisen, hat der Entwickler Raphael Bost seine Software um die Möglichkeit erweitert, Bilder aus Pixeln, also Fotos, in die gezeichneten Objekte einzubetten. Trotz mancher Hakeligkeit funktioniert das ganz leidlich und ermöglicht schöne Effekte. So lassen sich Fotos zuvor stark verfremden, so dass sie lediglich als farbige Muster zu erkennen und als Füllmuster zu verwenden sind. Oder man zeichnet beliebige Polygone und verwendet sie als Bilderrahmen. Natürlich kann man Drawberry auch einfach hernehmen, um einen Kreis zu zeichnen, wenn man mal einen braucht. Aber dafür ist das Programm fast zu schade.

Entwickler : Raphael Bost

Systemvoraussetzungen : ab Mac-OS X 10.4

Glider

Nie war Papierfliegen schöner. Ein Mac-Klassiker nun als Freeware für stundenlangen Sielspaß

Glider: Nie war Papierfliegen schöner! Glider ist ein echter Mac-Klassiker, der nichts von seinem Charme eingebüßt hat.
Vergrößern Glider: Nie war Papierfliegen schöner! Glider ist ein echter Mac-Klassiker, der nichts von seinem Charme eingebüßt hat.

Das Beispiel sollte Schule machen: Der Autor des Spieles Glider, John Calhoun, verschenkt seine Papierfliegersimulation nach der Pleite seines Publishers an die Mac-Gemeinschaft. Besonders freuen wird dies alle, die schon länger am Mac zu Hause sind - Glider ist ein echter Klassiker unter den Mac-Spielen und es hat nichts an seinem Charme eingebüßt: Man bewegt einen Papierflieger durch ein Haus - durch Gänge, Zimmer, Treppen rauf und runter. Dabei gibt es nur zwei Fortbewegungsmitel, warme Luft aus Luftschächten oder von Kerzen und die Schwerkraft. Das eine bringt den Flieger nach oben, das andere zieht ihn runter. Vor und zurück bewegt man sich mit den Pfeiltasten. Vorsehen muss man sich vor herumstehenden Gegenständen, aufsteigenden Luftballons, fliegenden Toastbrotscheiben und anderen Fährnissen, denen der Papierflieger auf seinem Weg ausgesetzt ist. Denn man hat nur drei Flieger, danach muss man wieder ganz von vorne beginnen. Für Glider gibt es sogar einen Haus-Editor, mit dem man Räume selbst gestalten kann. Der existiert allerdings nur in einer Version für selige System-9-Zeiten. Immerhin aber gibt es die Werke verschiedener Hausbauer im Internet zum kostenlosen Download.

Systemvoraussetzungen : Mac-OS X

Autor : John Calhoun

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