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Gute und schlechte Geschäfte im Bildungssektor

03.05.2005 | 13:41 Uhr |

Nachdem Apple letzte Woche den Schulbezirk Henrico County in Virginia als Kunden verloren hat, steht der Mac-Hersteller nun unmittelbar vor dem Abschluss eines Rekordgeschäfts in Cobb County, Georgia.

Der Schulbezirk werde zunächst 17.000 iBooks abnehmen, die Schüler und Lehrer an vier High-Schools des Bezirks erhalten sollen. Sofern die Behörde sich von der Demonstration überzeugen lässt, wird Apple ab dem kommenden Jahr in zwei weiteren Phasen alle 63.000 Schüler an mittleren und höheren Schulen in Cobb County mit iBooks ausstatten. Laut Apple handele es sich hierbei um das größte Einzelgeschäft im Bildungssektor. Das "Power to learn" genannte Programm nennt der Leiter der Schulbehörde Joseph Redden einen "gewaltigen Schritt vorwärts für das Bildungswesen in Cobb County". Apple sei dafür der ideale Partner, aufgrund seiner innovativen Technologien, eines "Weltklasse-Supports" und unvergleichlicher Erfahrung.

Der Schulbezirk Henrico County im US-Bundesstaat Virginia hat sich vergangene Woche bei der Anschaffung von Laptops für seine High-Schools gegen Apple entschieden. Stattdessen kauft die Behörde 15.800 Mobilrechner im Gesamtwert von 17,9 Millionen Dollar bei Dell ein. Vor vier Jahren konnte Apple noch den Auftrag um die Ausstattung der Mittelschulen des Schulbezirks gewinnen und 23.000 iBooks im Wert von 24,2 Millionen Dollar verkaufen. Der bis dato größte Einzelverkauf im US-Bildungswesen machte Schule, viele andere Bezirke landesweit setzten ähnlich Programme auf, um Schülern die Nutzung von Mobilrechnern zu ermöglichen.

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