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Computerabsatz steigt um ein Viertel

10.11.2008 | 13:30 Uhr |

Laut den Analysten von Canalys ist der Absatz von Computern in Europa und Afrika um über 27 Prozent gestiegen. Die Umsätze können diesem Sprung jedoch nicht folgen. Netbooks brachten den Markt in Schwung.

Im Vergleich zum Vorjahr haben die Computerhersteller im dritten Quartal 2008 27,1 Prozent mehr Rechner verkauft. Insgesamt gingen 28,3 Millionen Geräte über die Ladentheken. Diese Zahlen beziehen sich auf den so genannten EMEA-Raum, der aus Europa, dem mittleren Osten sowie Afrika besteht. Der Motor dieses Wachstums sind die Netbooks , kleine und günstige Laptops. Sie sind die neuen Zugpferde der PC-Hersteller.

Sie machen mittlerweile knapp acht Prozent des Absatzes aus. Diese Kategorie ist noch neu, erst im Frühjahr 2008 kam mit dem Eee PC das erste Modell auf den Markt. Rund 2,2 Millionen Netbooks verkaufte die Branche im EMEA-Raum. Der Löwenanteil entfällt mittlerweile auf tragbare Rechner: 53,3 Prozent entfallen laut Canalys auf Notebooks, 37 Prozent sind Desktoprechner, 7,7 Prozent Netbooks. Der geringe Rest sind Server.

Trotz des Absatzbooms hat die Branche bei den Finanzen aber nur wenig zugelegt. Der Umsatz stieg um elf Prozent. Dies liegt am generellen Preisverfall für Computer. Der erfolgreichste Hersteller ist Asus. Die Taiwanesen konnten laut den Schätzungen von Canalys annähernd sechs Millionen Geräte absetzen. Damit ist Acer der aktuelle Gewinner der Computerbranche. Der ehemalige Marktführer HP hat im Vergleich zum Vorjahr etwa eine Million Computer weniger verkauft und liegt nun mit 5,5 Millionen auf Platz zwei.

Quelle: Canalys

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