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HP: Mit Apples-iPod in die Unterhaltungselektronik

28.08.2004 | 12:31 Uhr |

In Partnerschaft mit Apple bringt Hewlett-Packard eine eigene Version des iPod auf den Markt. Unterdessen liefert HP bereits Computer aus, auf denen die Zugangssoftware für Apples Online-Musikshop iTunes vorinstalliert ist.

Der unter dem HP-Label angebotene iPOD ist keine eigene HP-Entwicklung. Das Gerät ist baugleich mit den aktuellen Apple-Modellen und ist mit 20 und 40 GByte erhältlich. Die Preise sollen bei rund 300 respektive 400 Euro liegen. In Deutschland sollen die iPODs ab Mitte September zu haben sein. In den USA bzw. über die .com-Webseite von HP sind die iPODs bereits jetzt schon bestellbar.

Mit der Apple-Partnerschaft und einer Reihe weiterer neuer Produkte aus der Unterhaltungselektronik wie etwa einen Flachbild-Fernseher erhofft HP, sich eine Eintrittskarte in die Wohnzimmer der Konsumenten zu verschaffen. "Das ist unser erster großer Vorstoß in die Wohnzimmer", sagte HP-Manager Chris Morgan. Gegenüber dem IDG-Verlag teilte HPs Communication Manager Deutschland Bernd Gill mit, dass HP mit Consumer-Produkten mittelfristig mehr Umsatz erwartet als mit B2B-Produkten.

Apple hatte zuletzt den Verkauf seines iPod verdreifachen können. Die Auslieferungen des Geräts schossen im dritten Quartal 2004 um 183 Prozent auf 830.000 Einheiten in die Höhe. Mit seinem Internet- Musikshop iTunes war das Unternehmen in kurzer Zeit zum weltweiten Marktführer aufgestiegen und hielt zuletzt einen Marktanteil von weltweit rund 70 Prozent. Inzwischen verkauft Apple mehr iPods als Computer.

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