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HP erwartete Microsoft-Angriff auf Open Source

23.07.2004 | 09:30 Uhr |

Bis vor kurzem war Hewlett-Packard in Sachen Open Source eher schmallippig.

Der Grund: Das Unternehmen befürchtete, Microsoft werde wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen gerichtlich gegen zentrale quelloffene Produkte vorgehen. In einer jetzt bekannt gewordenen E-Mail vom Juni 2002 an leitende HP-Manager heißt es: "Microsoft wird sich das Rechtssystem zunutze machen, um Open-Source-Software fertig zu machen." Verfasser dieses Memos war Gary Campbell, damals Vice President für strategische Architekturen und heutiger Chef des Unternehmensbereichs Enterprise Servers and Storage. "Microsoft könnte Computerhersteller, Linux-Distributoren und - weniger wahrscheinlich - Entwickler wegen Verletzung von Patenten durch Open Source angreifen", schrieb Campbell. Weiter...

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