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HP muss Werbespot in Großbritannien stoppen

12.06.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Eigentlich hatten wir die Briten für humorvoller gehalten: Die TV-Aufsichtsbehörde Independent Television Commission hat Hewlett-Packard genötigt, einen Werbespot seiner aktuellen "Erfinder"-Kampagne zu stoppen. Es handelt sich um das auch im hiesigen Programm ausgestrahlte Filmchen, in dem eine Gruppe finnischer Kinder, koordiniert per Handy, eine Straßenbahn mit Schneebällen bombardiert. In Großbritannien habe es "Nachahmungstaten" gegeben, so die Rundfunkaufsicht. In bestimmten Regionen sei nach der Ausstrahlung des Spots die Zahl der Angriffe auf Straßenbahnen, Busse und Züge angestiegen. Es seien insgesamt 94 Beschwerden eingegangen. In Frankreich und Deutschland falle die Resonanz auf die Werbung hingegen "sehr positiv" aus, wundert sich der beschuldigte Hersteller. Hooliganismus und andere Bedrohungen habe man damit keinesfalls heraufbeschwören wollen, so HP weiter.

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