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Handelsbehörde bestraft Google

02.08.2012 | 07:08 Uhr |

Sicherheitsexperten haben im Winter herausgefunden, dass Google die Privateinstellungen in Safari umgeht und die gesetzten Cookies das Surfverhalten des Nutzers trotzdem verfolgen

Weil Google die Privateinstellungen von Safari umgangen und Nutzer des Apple-Browsers gegen deren ausdrücklichen Willen getrackt hat, muss der Suchmaschinenkonzern eine Strafe in Höhe von 22,5 Millionen US-Dollar zahlen hat die US-Handelsbehörde Fair Trade Commission (FTC) entschieden. Google verteidigte sich mit dem Argument, dass die Aufzeichnung des Surfverhaltens der Safari-Nutzer unabsichtlich geschehen sei und Google keine persönlichen Daten wie Adressen, Namen oder Kreditkartennummern gesammelt habe. Der Vergleich mit der FTC ist einer der teuersten der Geschichte, berichtet der IDG News Service. Die Untersuchung hatte sechs Monate gedauert, Unternehmen wie Vibrant Media, Media Innovation Group und Gannet Point Roll haben angeblich die gleiche Methode eingesetzt, um Safaris Sicherheitseinstellungen zu umgehen.

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