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Nintendo: Verkäufe von 3DS nach Preisreduzierung deutlich besser

14.11.2011 | 06:56 Uhr |

Die Verkäufe der Handheld-Spielekonsole von einem Pionier auf diesem Gebiet waren anfangs enttäuschend. Jetzt aber scheint sich der Absatz des Nintendo 3DS spürbar nach oben zu korrigieren.

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Der Nintendo 3DS erschien im Februar 2011 in Japan, kurz darauf zunächst in den USA, und zeichnet sich durch zwei Bildschirme aus, von denen der obere über ein "3D-Display" verfügt, das sich ohne entsprechende Brille nutzen lässt. Die Verkaufszahlen blieben jedoch weit hinter den Erwartungen zurück, bis Nintendo sich zu einem Preisnachlass von 30 Prozent auf das Gerät entschloss. Seitdem geht der Absatz offenbar deutlich nach oben: 6,68 Millionen Nintendo 3DS-Exemplare wurden insgesamt weltweit verkauft, davon 3,61 Millionen Exemplare im vergangenen Steuerjahr (bis Ende März 2011), 3,07 Millionen im Zeitraum April bis September dieses Jahres, wie Gamasutra berichtet. In den USA sind es 1,65 Millionen Exemplare gewesen, schreibt Electronista .

Für die Ferien- und Wintersaison erhofft sich das Unternehmen nochmals einen deutlich Verkaufsschub und erwartet, dass der 3DS die Verkaufszahlen des Vorgängers DS einstellen wird. Insgesamt sei der Verkauf von Handheld-Konsolen bei Nintendo gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent gestiegen. Freilich ist die Konkurrenz der Spielekonsolen wie der Microsoft Xbox , die in Führung liegt, und auch von Geräten wie iPod Touch und iPhone, die sich gut zum Spielen nutzen lassen, weiterhin ein großes Problem für Nintendo. Die Wii vollends verkauft sich trotz einer Preisreduzierung mit 250000 Einheiten pro Monat schlechter als zuvor.

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