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Handy-PDA von Handspring, neuer PDA von Palm

29.08.2001 | 00:00 Uhr |

Produkt-Pläne der PDA-Hersteller Palm und Handspring sind per Gesetz öffentlich geworden: Die Federal Communications Commission verlangt für Geräte mit Funk-Fähigkeiten eine Anmeldung.

Palm plant einen Nachfolger des Handhelds Palm VII. Der neue i705 verfügt über eine eingebaute Antenne und soll dem Nutzer permanenten Zugang zu seinen E-Mails verschaffen. Die vier Knöpfe des kleinen Gerätes öffnen Adressbuch, Terminplaner, das Portal MyPalm und das neue E-Mail-Programm Multi Mail Deluxe . Zwei Leuchtdioden zeigen eingegangene Mails oder geben Auskunft über den Status der Netzwerkverbindung, als Speichermedium dienen Secure Digital Medien. Bis Ende des Jahres wird das mobile Gerät erhältlich sein.

Zwei neue Modelle präsentierte kurz darauf Handspring der FCC. Das Modell Treo k 180 ist zugleich GSM-Handy und PDA. Es verfügt über eine Mini-Tastatur und erlaubt Internetzugang mit Handsprings Browser Blazer. Das zweite Modell Treo g 180 verfügt statt einer Tastatur über die traditionelle Stifteingabe. Beide Taschencomputer haben keine Springboard-Schnittstelle, bisher typisches Merkmal eines Visor-PDAs. Ähnlich dem Clie von Sony ist an der Oberseite des Gerätes ein Jog dial, hier Jog Rocker genannt, integriert. Die Displays sind monochrom, Strom beziehen die beiden Geräte über Akkus. Mit den vier Druckknöpfen öffnen sich bei dem Treo die Programme Phone, DateBook Plus, Blazer und SMS.

Palm und Handspring zielen mit ihren neuen Geräten vor allem auf Geschäftskunden die permanenten Zugriff auf ihre Firmennetzwerke haben wollen. Größter Konkurrent in diesem Bereich ist hier die Firma Research in Motion mit ihrem Pager-PDA Blackberry.

Stephan Wiesend

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