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Handy während der Anwahl nicht ans Ohr halten

29.01.2004 | 11:12 Uhr |

Handynutzer sollten ihr Mobiltelefon erst dann ans Ohr halten, wenn der Verbindungsaufbau abgeschlossen ist. Das rät das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter.

«Beim Aufbau einer Verbindung ist die Sendeleistung des Handys besonders groß», erläutert BfS-Pressereferentin Anja Schröder.

Anlass der Empfehlung sind Medienberichte, denen zufolge immer weniger Versicherungen dazu bereit sind, gesundheitliche Risiken im Zusammenhang mit dem Mobilfunk abzusichern. Unumstrittene wissenschaftliche Studien, die ein Gesundheitsrisiko belegen, gibt es zwar bisher nicht - auszuschließen ist es jedoch auch nicht.

Um sich der elektromagnetischen Strahlung möglichst wenig auszusetzen, sollte auch bei schlechtem Empfang lieber auf das Handy verzichtet werden, rät das BfS weiter. «Bei schlechtem Empfang erhöht das Telefon die Sendeleistung automatisch», so Anja Schröder. Eine hohe Sendeleistung werde auch beim Telefonieren im Auto benötigt.

«Ratsam ist es außerdem, auf einen möglichst niedrigen SAR-Wert des Handys zu achten», so Schröder. Diese so genannte Spezifische Absorptionsrate gibt an, wie viel Energie ein bestimmtes Handymodell beim Telefonieren an den Körper des Benutzers abgibt. Der vom BfS empfohlene Wert liegt bei 0,6 Watt pro Kilogramm (W/kg), der zulässige Grenzwert bei 2 W/kg. «Die Angaben zum SAR-Wert finden sich meistens in der Gebrauchsanweisung zum Handy», sagt Schröder. Grundsätzlich sollte für Telefonate - wenn möglich - eher zum Festnetzapparat mit Schnur als zum Mobiltelefon gegriffen werden.

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