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Hans im Glück: UMTS-Gebote überschreiten 20 Milliarden

08.08.2000 | 00:00 Uhr |

Wie erwartet, haben heute die sieben Bieter um zwölf UMTS-Lizenzen mit ihren Geboten die 20-Miiliarden-Grenze überschritten. Ein Ende der Versteigerung ist nicht in Sicht.

Die Auktion für die UMTS-Mobilfunklizenzen hat am
Dienstag die von Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) fest
eingeplanten 20 Milliarden DM erbracht. Nach der 83.
Versteigerungsrunde kletterte die Höchstgebote auf 20,02 Milliarden
DM. Erstmals überschritten E-Plus Hutchison und Mannesmann Mobilfunk
die fünf Milliarden-Marke für drei Frequenzpakete.

Der Bundesfinanzminister hat damit das Soll aus der Auktion der
Lizenzen erreicht. Der Minister hatte Einnahmen in Höhe von 20
Milliarden DM fest eingeplant. Nach wie vor gehen Beobachter davon
aus, dass der Betrag wesentlich höher ausfallen wird. In
Großbritannien waren im April fünf UMTS-Lizenzen für umgerechnet 75
Milliarden DM vergeben worden.

Bei der Versteigerung in Mainz sind alle sieben Bieter noch im
Rennen. Ein Ende der Versteigerung ist nicht absehbar.
Inzwischen kostet eine Lizenz für zwei Frequenzpakete mehr als drei
Milliarden DM. Für drei Blöcke müssen die Bieter fast fünf Milliarden
DM auf den Tisch blättern. An der Spitze des Bieterfeldes lag am
Dienstagmorgen Mannesmann Mobilfunk mit 5,07 Milliarden DM.
dpa

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