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Healthkit – Erste Patienten-Probeläufe der Duke-und Stanfort-Universitäten

16.09.2014 | 10:33 Uhr |

Gemeinsam mit Herstellern haben die Duke- und Stanfort-Universität damit begonnen, Apples Healthkit-API zu testen. Erwähnt wurden derartige Healthkit-Verwendungen bereits während der Apple-Keynote, allerdings gibt es nun weitere Details dazu.

Ricky Bloomfield von der Duke-Universität bestätigt der Nachrichtenagentur Reuters , dass die Versuchsabteilung Healthkit dafür verwenden wird, um medizinische Parameter bei Patienten zu überwachen (beispielsweise den Blutdruck oder das Gewicht bei Patienten mit Krebs oder Herzkrankheiten).
 
Dabei soll die Healthkit-API aus iOS dazu verwendet werden, um gesundheitsrelevante Informationen der Patienten zu sammeln. Anschließend wird dies in einer App für Patienten und auch Doktoren zusammengefügt.
 
„Dies kann verhindern, dass wir falsche Informationen von Patienten erhalten. HealthKit verhindert Fehler von Patienten, die ihre Daten manuell eingegeben haben.“, so Bloomfield.
 
Auch Christopher Longhurst von der Stanfort-Universität bestätigt, dass die Forschungsabteilung HealthKit dafür verwenden wird, um Patienten mit Typ-1-Diabetes zu überwachen. Die Patienten erhalten hierfür einen iPod touch mit nach Hause und können dort selbst ihren Blutdruck messen. Diese Daten werden anschließend an das Krankenhaus übermittelt.
 
An diesem Programm nehmen derzeit laut Longhurst bereits zwei Patienten teil. Auch Hersteller sind bereits an Healthkit interessiert. Als ersten Healthkit-Partner hat Apple bereits „Epic Systems“ bestätigt. Viele weitere Hersteller (beispielsweise Dexcom) sind ebenfalls interessiert.

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