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Hear: Dem Sound von OS X auf die Sprünge helfen

09.04.2008 | 10:29 Uhr |

Der Softwarehersteller JoeSoft veröffentlicht mit „Hear“ eine neue Effektsoftware für OS X. Mit Hear kann der Nutzer die Audioausgabe seines Macs bis ins Detail verändern. Wir machen einen ersten Test.

Hear: Den Sound des ganzen Systems verändern
Vergrößern Hear: Den Sound des ganzen Systems verändern

Hear schaltet sich vor die Audioausgabe des Systems und kann so den Klang für alle Programme verändern. Das reicht von simpler Lautstärkeregelung bis hin zu Hall- und Raumeffekten oder einem grafischen Equalizer. Zusätzlich hat Hear einen Kompressor und Limiter an Bord mit deren Hilfe sich die Dynamik der Lautstärke begrenzen lässt.

Außerdem gibt es verschiedene Klangverbieger wie „Superbass“ oder „3D“. Die Vielfalt der Effekte ist für ein solches Audiotool erstaunlich. Wer allzu motiviert an den Reglern schraubt, landet schnell bei einem unverständlichen, wabernden Hall-Matsch. Mit spitzen Fingern bedient, kann Hear jedoch überaus nützlich sein.

Programmlautstärke separat bestimmen

Dünne Stimmchen bekommen wieder das nötige Volumen, trockene Fernsehvertonungen erhalten etwas Atmosphäre. Presets helfen dabei, für bestimmte Anwendungen eine relativ gut passende Abstimmung zu finden. Besonders praktisch ist auch der integrierte Mixer, der die Lautstärke der geöffneten Programme unabhängig voneinander regulieren kann. Gut um beim Sehen einer DVD iChat oder andere potenzielle Störenfriede zum Schweigen zu bringen.

Für Anfänger sind die Möglichkeiten von Hear möglicherweise schon zu umfangreich. Diese sollten sich am besten an den Presets orientieren. Der Preis von 50 Dollar ist für ein Tool nicht ohne, angesichts der vielfältigen Möglichkeiten aber nicht ungerechtfertigt.

Info: JoeSoft

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