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Hewlett-Packard will 3 000 Manager nach Hause schicke

18.04.2001 | 00:00 Uhr |

Die Hewlett-Packard Company, der zweitgrößte
Computerkonzern der Welt, will wegen der schwierigen Geschäftslage
3 000 Managerstellen streichen. Das Unternehmen gab am Mittwoch auch
eine Gewinn- und Umsatzwarnung für das am 30. April auslaufende
zweite Quartal des Geschäftsjahres 2000/2001.

Hewlett-Packard erwartet wegen der rasch sinkenden Ausgaben der
Verbraucher für Informationstechnologie (IT) im laufenden zweiten
Quartal gegenüber dem ersten Quartal und dem Vergleichsquartal des
Vorjahres einen Umsatzrückgang von zwei bis vier Prozent.

Der Gewinn im zweiten Quartal dürfte nach der Prognose des
Unternehmens 13 Cents bis 17 Cents je Aktie betragen. Darin seien
Inventar- und Kapazitätsabschreibungen von 150 Millionen Dollar (331
Mio DM/170 Mio Euro) berücksichtigt.

Für das dritte Quartal gehen die Planungen von stagnierenden
Umsätzen verglichen mit dem zweiten Quartal und dem Vergleichsquartal
des Vorjahres sowie von steigenden Bruttomargen aus. Die US-
Konjunkturflaute im Konsumentenbereich dehne sich jetzt auch auf
andere Regionen aus, vor allem auf Europa, erklärte die Konzernchefin
Carly Fiorina.

«Die jüngsten europäischen PC-Markt-Daten weisen darauf hin, dass
die Abschwächung in Europa den gleichen Trend widerspiegelt, den wir
in den USA gesehen haben», betonte sie. Trotz des schwierigen
globalen Klimas sieht die Unternehmenschefin im Geschäft mit den
Unternehmen eine leichte Besserung. Die Umsätze dürften in diesem
Bereich gegenüber den vorangegangenen drei Monaten stagnieren oder
leicht zulegen.
dpa

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