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Hinweise auf neuen Mac Pro in El-Capitan-Code

02.11.2015 | 23:22 Uhr |

Seit rund zwei Jahren gibt es nichts Neues aus dem Hause Mac Pro. Selbst die berühmte Facebook-Gruppe ist größtenteils eingeschlafen.

Die Profis unter den Mac-Anwendern können sich momentan über Apple nicht beklagen –– nach der Veröffentlichung neuer Retina-Modelle der 27-Zoll- iMacs hat Apple nun das kleinere Modell auf den Vordermann gebracht und mit dem hochauflösenden Display ausgestattet. Selbst den Mac Mini hat Apple im letzten Jahr etwas überarbeitet und mit neuen Prozessoren auf den Markt gebracht. In der Reihe der Desktop-Rechner fehlt jetzt nur noch eine neue Version des Top-Modells Mac Pro. Auf der WWDC 2013 wurde der neue Rechner vorgestellt, offiziell verfügbar war der Pro im Dezember 2013 , praktisch konnte man ihn ohne größere Probleme erst Anfang 2014 beziehen. Seitdem ist es still geworden um den leistungsstärksten Mac aus dem Hause Apple.

Nun hat ein findiger Entwickler im Code von El Capitan neue Hinweise gefunden, die auf ein neues Modell des Mac Pro hindeuten. In einer Einstellungsdatei, die die USB-Ports regeln soll, findet sich demnach ein neuer Rechner, der zehn USB-Ports unterstützen soll. Das Modell, das in der Dateien auch benannt wird, ist noch unbekannt. Die interne Bezeichnung von "APPLJ951,1" ist noch in keiner der bekannten Datenbanken zu finden. In den Geekbench-Tabellen ist jedoch ein vergleichbares Modell mit der Buchstaben- und Zahlenreihenfolge "APPLJ950,1" zu finden, dieser Code steht für den Mac Pro aus dem Jahr 2013. Dass es kein iMac oder Mac Mini sein kann, kann man an der Zahl der USB-Ports ablesen, so der Entwickler. Die beiden Rechner haben deutlich weniger Anschlüsse, nur der Mac Pro bietet vier USB- und sechs Thunderbolt-Ports.

Der neue Mac Pro, wenn er tatsächlich bei Apple in der Mache ist, könnte von einigen Neuerungen profitieren. So hat Intel in diesem Jahr eine neue Version des Thunderbolt-Anschlusses vorgestellt , die auch für die USB-C Buchse passt. (Was die zehn USB-Ports erklären könnte). Außerdem werden die Nachfolger des Xenon-Chips in der vierten Version erwartet, die Intel ebenfalls zum Jahreswechsel angekündigt hat .

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