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IBM-Forschungspreis geht an Universität Karlsruhe

26.09.2000 | 00:00 Uhr |

Der mit 850.000 Mark höchst dotierte IBM-Forschungspreis außerhalb der USA geht an die Universität Karlsruhe. Wie die Hochschule am Montag mitteilte, hat ihr Rechenzentrum den SUR-Preis (Shared University Research) für die hervorragende Forschung im Bereich der Höchstleistungsrechner erhalten. Mit der Ehrung werden weltweit Universitätsforscher ausgezeichnet, die neue Einsatzgebiete für Produkte der Informationstechnologie erschließen.

Der Leiter des Rechenzentrums, Prof. Wilfried Juling, wird die Auszeichnung am Mittwoch kommender Woche in der Universität entgegen nehmen. Der Preis besteht aus einer Erweiterung des Karlsruher Parallelrechners IBM RS/6000 SP. Mit ihm ist eine Forschungskooperation verbunden, an der neben dem Rechenzentrum und dem New Yorker IBM T.J. Watson Research Center auch andere Institute der Hochschule und Softwareunternehmen beteiligt sind.

Ziel ist die Weiterentwicklung bestehender Programmiertechniken und Anwendungsprogramme. Mit Hilfe von Simulationen auf den heute schnellsten Computern soll das Verhalten von Anwendungen auf der Folgegeneration von Mikroprozessoren studiert und optimiert werden. Die bei der Forschungskooperation gewonnenen Erkenntnisse sollen auch allen anderen Nutzern des Karlsruher Rechenzentrums zu Gute kommen. dpa/ab

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